Ein Toter bei Unglück auf dem Flugtag in Metzingen

Mit einer Katastrophe ist am Sonntag der Flugtag auf dem Metzinger Roßfeld zu Ende gegangen. Dort stürzte ein Hubschrauber ab.

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Panik ist am späten Sonntagnachmittag auf dem Roßfeld hoch über Metzingen ausgebrochen. Aus bislang noch ungekärten Gründen stürzte während der Vorführungen ein Hubschrauber neben die Zuschauermassen. Nach Polizeiangaben ist ein 38-jähriger Familienvater gestorben. Er sei durch die Gegend fliegende Trümmerteile so schwer verletzt worden, dass er trotz sofortiger ärztlicher Hilfe noch an der Unglücksstelle verstorben ist. Zwei Zuschauer wurden zudem schwer verletzt und wurden in die Kliniken nach Reutlungen und Tübingen eingeliefert. Ein weiterer Zuschauer sowie Pilot und Co-Pilot wurden mit leichten Verletzungen in die Krankenhäuser in Bad Urach und Reutlingen gebracht.

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, die Staatsanwaltschaft Tübingen und die Kriminalpolizei Reutlingen habe die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen, wie die Polizei in Reutlingen mitteilt.
 
Beim dem Fliegerbergfest waren nach Polizeiangaben drei Ärzte und über 30 Führungskräfte vom Rettungs- und Sanitätsdienst, Sanitätshelfer, Rettungssanitäter und –assistenten mit neun Rettungsfahrzeugen im Einsatz. Darüber hinaus seien zwei Notärzte, zwei Rettungshubschrauber und weitere Rettungswagen alarmiert sowie Kräfte des DRK-Notfallnachsorgedienstes und der Notfallseelsorge der Kirche zur Betreuung von Angehörigen und Einsatzkräften eingesetzt worden. Die Feuerwehren Metzingen und Reutlingen waren mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort.
 

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Kommentare

13.10.2012 22:04 Uhr

Antwort auf „Kufen”

Eben, sagte ich doch .. der Heli hat sich RÜCKWÄRTS bewegt und ist dabei mit der rechten hinteren Kufenkante im unebenen Gelände hängen geblieben .. der Rest ein tragischer Unfall. Aber mit beidseitig hochgebogenen Kufen, wie bei vielen anderen Hubschraubermodellen schon gesehen, wäre es SO nicht passiert. Bei ebenem Geländer vermutlich auch nicht.

Empfelhe beiden Herren, die mir antworteten, den Unfallbericht genau zu lesen ..

u.A. stan da "Wegen des leicht abfallenden Geländes und der zu niedrigen Flughöhe berührte zunächst die linke der beiden Hubschrauber-Kufen mit der hinteren Spitze den Boden. Danach setzte die hintere Spitze der rechten Kufe auf dem Boden auf, so die Polizei. Wie berichtet, war die Maschine dann zur Seite gekippt."

Wäre hinten anstatt einer "Spitze" eine Rundung gewesen .. ich will mich nicht wiederholen.

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12.09.2012 02:28 Uhr

Kufen

nu mal langsam, verehrter Guenter Geng. Die Kufen muess nicht hinten, sondern vorn nach oben etwas gebogen sein. Denn ein Heli startet nun mal nach vorn oder halt senkrecht. Aber niemals rueckwaerts. Die Landungen erfolgen ebenfalls mit Vorwaertsbewegung und anschliessendem "flaren". Die Konstrukteure wissen schon, was sie bauen, keine Sorge.

Es lag mit Sicherheit nicht am Hubschrauber, dass er umkippte. Nachdem ich mir die Bilder der Reihe nach angeguckt habe, leider keine Videos, kann ich feststellen, dass der Heli sehr tief hoverte, so dass er in Bodennaehe bei einer Rechtsdrehung mit den Kufen ins Gras "gebissen" hat.

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11.09.2012 22:24 Uhr

Am Hubschrauber lags nicht Herr Geng ...

Herr Geng, Sie sind scheinbar ein Laie auf diesem Gebiet, also würde ich mich mit diesen Äußerungen etwas zurück halten. Die Metallplatten am Landegstell und der Stinger (Metalbügel) am Heck haben ihren Grund und ich erläutere Ihnen diesen gerne. Beides rettet Ihnen in einem anderen Notmanöver bei dem ein großer Flare (starkes abbremsen mit dem Heli bei dem die hinterkannte der Kufen oft nur knapp über dem Boden sind) notwendig ist das Leben! Z.b. ein Triebwerksausfall in der Luft. Rückwärts schweben sollte man mit einem Hubschrauber ausschließlich in doppelter Schwebehöhe, dass heißt in mind. ca 3-4 Metern Höhe und vorherigem Blick in die Richtung in die rückwärts geschwebt werden soll, um Hindernisse zu erkennen. Auf der Fotostrecke ist deutlich zu erkennen, das der Pilot nicht mal die notwenidigen 1-1,5 m. Höhe für das Schweben auf der Stelle hat. Eine AS 350 hat ähnliche Federn an den Kufen, um Piloten und Passagiere gegen eine evtl. tödliche Bodenresonanz zu schützen.

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10.09.2012 09:03 Uhr

Konstruktionsfehler

Die Kufen des Hubschraubers waren hinten nicht abgerundet nach oben gebogen .. der Kosntrukteur muss ein Anfänger gewesen sein. Ein Unfall wie dieser würde sich bei unebenem Gelände und einer Rückwärtsbewegung des Helis sofort wiederholen.

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09.09.2012 21:16 Uhr

Flugtag...

Herzliches Beileid an die Familie und Angehörigen aller Beteiligten...

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