Betreuung für die Kleinen

Nach elfmonatiger Bauzeit ist der Evangelische Kindergarten in der Marie-Curie-Straße zum Kinderhaus Hart-Hölzle geworden. Hier können nun auch Ein- bis Dreijährige altersgerecht betreut werden.

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Küche und Speiseraum: Hier kann man es sich schmecken lassen.

Der Evangelische Kindergarten in der Marie-Curie-Straße in Metzingen öffnete im Jahr 1987 erstmals seine Pforten. Doch nach drei Jahren war das Haus schon wieder zu klein, so dass ein Anbau notwendig war. Mit der Schließung des Kindergartens Sannental musste nun noch weiterer Platz für die ganz kleinen Metzinger geschaffen werden. Denn allein im Kinderhaus in der Ohmstraße kann der Nachwuchs nicht unterkommen.

Nun aber ist genügend Raum vorhanden: Nach elfmonatiger Bauzeit ist der Evangelische Kindergarten jetzt zum Kinderhaus Hart-Hölzle geworden und bietet auf zusätzlichen 460 Quadratmetern einer weiteren Kindergartengruppe sowie zehn ein- bis dreijährigen Kindern einen idealen Betreuungsplatz. Darüber hinaus haben die Planer - das Architekturbüro dhs, in Zusammenarbeit mit der Stadt als Finanzierer sowie der Evangelischen Kirche als Träger -, auf eine moderne Gestaltung sowie energetische Gesichtspunkte gesetzt.

Vor allem Passivhaus-Standards kommen nun zum Tragen und erklären die Vollverglasung in Richtung Süden. Dadurch ist der Neubau nicht nur lichtdurchflutet, sondern es kann auch die Sonnenwärme genutzt werden. Zudem ist eine kontrollierte Be- und Entlüftung, mit der Wärme zurückgewonnen wird, möglich. Gleichzeitig hat man eine Bauform mit auskragender Dachfläche gewählt - diese kann im Sommer Sonnenschutz spenden.

Die klare Architektursprache und ebensolche Gebäudestrukturen setzen sich im Inneren des Anbaus fort. Eine Besonderheit: Der Höhenunterschied zwischen Alt- und Neubau kann barrierefrei überwunden werden. Im neuen und zusätzlichen Eingangsbereich ist eine Aufenthaltsecke für Eltern eingerichtet. Insgesamt sind auf den 460 Quadratmetern Fläche Gruppen-, Neben-, Bewegungs- und Funktionsräume zu finden, die auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten sind. Außerdem ist für die Unter-Dreijährigen ein Schlafraum eingerichtet, mit einer weiteren Küche ist die Ausstattung komplett. Und das Essen schmeckt im eigens eingerichteten Speiseraum.

"Unterschiedlichste Möglichkeiten", erklärt Kindergartenleiterin Renate Brodbeck, hätten die Kinder hier. Wobei mit dem Neubau nun auch ein großzügiger Personal- und Besprechungsraum entstanden sei. Während die zehn Betreuungsplätze für die Kinder unter drei Jahren bereits belegt sind, sind von den 75 Kindergartenplätzen bislang nur 60 besetzt. Insgesamt kümmern sich zwölf Mitarbeiterinnen sowie eine Sprachhelferin um die Kleinen. Die Sprachförderung wird laut Renate Brodbeck deshalb angeboten, um Kinder mit Migrationshintergrund sowie Kinder mit Sprachschwierigkeiten bereits frühzeitig zu unterstützen.

Insgesamt wurden 1,1 Millionen Euro für den Anbau investiert. Beim Gebäude und im Inneren wurde dabei auf klare Strukturen gesetzt, der Außenbereich hingegen ist mit teils neuem Klettergerät ein richtiger Abenteuerspielplatz, der auf rund 1600 Quadratmetern erkundet werden kann.

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