Auf Schnäppchenjagd

Am Donnerstag fand in der offenen Marktkelter wieder die Versteigerung der Fundsachen und Fahrräder durch die Hand von Peter Vogelwaid statt.

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Viele Interessenten sind gekommen, um bei der Auktion ein Schnäppchen zu ergattern. Foto: Isabell Hellebrandt

Auch dieses Jahr wurde die Auktion von der Fundbüromitarbeiterin Christine Benzinger organisiert und der städtische Vollzugsbeamte, Peter Vogelwaid, übte wieder einmal das Amt des Auktionators mit Bravour aus. Unter seinen Hammer kamen diesmal 75 Kleinteile und 24 Fahrräder, die seit einem halben Jahr auf ihre richtigen Besitzer warteten.

Versteigert wurden wie immer auch skurrile Dinge: Neben zwei Joysticks lagen unter anderem ein Zirkelset, ein Gehstock, ein abgeschlossenes Mountainbike und Badeschlappen auf dem Auktionstisch.

Eine halbe Stunde vor Beginn waren schon einige Leute vor Ort, die mit prüfendem Blick die zu versteigernde Ware unter die Lupe nahmen. Als es dann endlich loszugehen schien, drängten sich rund 50 Menschen jeden Alters um den Auktionstisch.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Vogelwaid konnte der Auktionshammer geschwungen werden. Wie üblich wurde in Ein-Euro-Schritten geboten. Der Erlös fließt direkt in die Stadtkasse.

Begonnen wurde auch dieses Mal mit den Schirmen. Trotz der im Voraus geäußerten Bedenken von Christine Benzinger fand sich für jeden von ihnen ein neuer Besitzer, auch wenn die meisten nur ein bis zwei Euro in die Stadtkasse spülten. Einzig ein kunterbuntes Exemplar fand regen Anklang.

Peter Vogelwaid konnte durch sein Verkaufsgeschick und seine witzige, unbeschwerte Art jeden Gegenstand an den Mann oder die Frau bringen.

Auch dieses Jahr war so manches Schnäppchen mit dabei: Ein junger Herr beispielsweise ergatterte eine Softshelljacke für zwölf Euro, ein anderer ersteigerte ein Fahrrad für zehn Euro. Das teuerste Objekt, das über den Tisch ging, war ein Mountainbike für 61 Euro.

Ein Junge lieferte sich einen erbitterten Kampf mit einem älteren Herrn um die angebotenen Kontroller. Von einem Euro boten sie sich gegenseitig auf 29 hoch, ehe der Mann aufgab und die Joysticks dem Jungen überließ. Wohlwissend, ein gutes Geschäft gemacht zu haben, ging der Kleine lächelnd davon.

Wie auch in den vergangenen Jahren waren Fahrräder und Markenware die großen Renner, um welche die härtesten Kämpfe ausgetragen wurden. Zur weiteren Preissteigerung hatte sich Peter Vogelwaid über die aktuellen Preise der Markenware informiert und gab diese stets lauthals bekannt.

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