Winterspaß im Skiparadies Reschenpass

Metzingen.  Eine Woche der Superlative erlebten die Teilnehmer an der Skisportwoche der Skizunft in St. Valentin. Die Ferienregion Reschenpass liegt in rund 1500 Metern Höhe und umfasst mehrere Skigebiete.

Es war ein Volltreffer im wahrsten Sinne des Wortes! Ein neues Skigebiet, ein neues Quartier, das ist immer eine etwas unsichere Sache. Aber dieses Jahr hat wieder alles gepasst.

Mit fast 50 Personen startete man mit dem Bus zur diesjährigen Skisportwoche in St. Valentin auf der Haide am Reschenpass. Schön war auch, dass dieses Jahr ein paar neue Wintersportler mit von der Partie waren. Schon die Fahrt durch die verschneite Landschaft in der Sonne über den Fernpass war ein idealer Start in den Urlaub und alle waren gut gelaunt. Nach dem Zimmerbezug konnte jeder noch den Ort selbst erkunden. Die Ferienregion Reschenpass liegt auf einem Hochplateau in rund 1500 Metern Höhe und schließt die Skigebiete Schöneben, Haider Alm, Langtauferer Tal und - grenzüberschreitend - auch Nauders zusammen. Insgesamt stehen den Skifahrern über 115 Pistenkilometer zur Verfügung. Und so waren die Alpinfahrer hellauf begeistert von der Vielfältigkeit der Abfahrten, wie auch von der hervorragenden Pistenpflege. Dazu kam noch, dass keinerlei Wartezeiten an den diversen Bahnen und Liften herrschte. In verschiedenen Gruppen eingeteilt nahmen so die Skifahrer jeden Tag ein anderes Skigebiet unter die Bretter und dies bei bestem Wetter. Nur ganz selten gab es teilweise schlechte Sicht, was dann dem "Einkehrschwung" zu gute kam. Und so war es auch kein Wunder, dass dann am Abend beste Stimmung herrschte.

Bei den Langläufern waren die Pistenverhältnisse unterschiedlich. Da es seit vier Wochen keinen nennenswerten Neuschnee mehr gab, waren die Loipen teilweise vereist. Aber bei 90 Kilometer Langlaufloipen fanden die Langläufer immer wieder eine passende Spur, so dass auch sie voll auf ihre Rechnung kamen.

Eine nicht zu unterschätzende Gruppe ist der "Wanderpulk". Für sie boten sich in diesem Gebiet viele Möglichkeiten an. Sowohl der Reschen- wie auch der Haidersee waren zugefroren und standen mit Wanderwegen zur Verfügung. Allerdings herrschten in der ganzen Woche eisige Temperaturen immer unter Minus zehn Grad und dazu blies ein bitterkalter Wind. Man war dann immer froh, irgendwo einen warmen Zwischenstop machen zu können. Die Vielfältigkeit der Wandermöglichkeiten hat alle begeistert. Ein Ausflug per Bus in die kleinste Stadt Italiens nach Glurns oder per Taxi zum kleinen Weiler Rojen mit seiner sehenswerten mittelalterlichen Kapelle rundete das Wanderprogramm ab. Auch die abendliche Unterhaltung kam nicht zu kurz. Verwöhnt von der vorzüglichen Küche in einem wunderschönen Ambiente war die Stimmung von Anfang an gut und man hatte sich ja auch von den täglichen Aktivitäten zu berichten. Mit Kartenspielen, Würfeln, Singen, Erzählen und diversen Sketches verflog die Zeit immer sehr schnell.

Fazit der Woche war: Es war wunderschön, nicht nur vom Wetter her. Es herrschte eine gute Stimmung und Harmonie. Das Schönste aber war, dass alle gesund und ohne Verletzungen wieder die Heimreise antreten konnten. Der Dank aller galt natürlich den Verantwortlichen dieser Woche und vielleicht lässt sich das Ganze nächstes Jahr wiederholen unter dem Motto: Da capo in St. Valentin auf der Haide!


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09.02.2010

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