Im Dauerdienst am Grillplatz
Ein Traditionstermin darf im Jahreslauf des Verschönerungsvereins nicht fehlen: Der jährliche Umgang. Zu Fuß erkundeten die Mitglieder einmal mehr, was getan wurde und noch erledigt werden muss.
Autor: KIRSTEN OECHSNER |Nach knapp 15 Minuten legten die 14 Mitwanderer bereits das erste Päuschen ein - aus gutem Grund: Zu den 220 Ruhebänken, die auf der Metzinger Gemarkung existieren, kam eine weitere auf einer privaten Wiese in der Verlängerung des Stauferwegs hinzu. Den Ort ausgesucht und die Bank gespendet hat eine Metzinger Bürgerin, die erste Sitzprobe vor der offiziellen Einweihung in wenigen Tagen unternahmen die Mitglieder des Verschönerungsvereins. Angetan waren die vor allem von dem schönen Blick, den künftig vor allem Bewohner des Altenheims genießen - der idyllische Platz befindet sich an einem gängigen Spazierweg.
Die kleine Wanderung des Verschönerungsvereins ging von dort aus weiter in Richtung Falkenberghaus, wobei Wanderführer Ado Kern immer wieder den Blick auf Flora und Faune lenkte oder über Streuobstwiesen und Themen rund ums Biosphärengebiet informierte. Der Umgang dient auch dazu, sich vom Ist-Zustand mancher Projekte auf der Metzinger Gemarkung zu überzeugen. So gehört ein laut Ado Kern wunderbarer Verbindungsweg zwischen Falkenberg und Hofbühl dringend verbessert: "Der Stadt wird eine Empfehlung gegeben, dass der gerichtet wird", so Kern.
Mit kritischem Auge wurden später auch die Weinberghütte, der Grillplatz und das Weinbergtürmle betrachtet - um deren Instandhaltung und Pflege kümmert sich der Verschönerungsverein. Zum einen muss dringend etwas gegen die Verbuschung und Verwaldung rund ums Türmle getan werden: "Die Menschen wollen das von unten sehen", meinte Vorsitzender Rudi Fischer. "Und die oben sind, möchten gerne nach unten schauen können."
Auch gibt es seiner Auskunft nach rund um den rege genutzten Grillplatz immer etwas zu tun: "Unser Wegewart macht dort laufend sauber", erklärt Fischer. Das sei auch notwendig, denn: "Der Zustand hat mich zum Teil schon geschockt."
Erfreulich ist dagegen am Weinberg der Zustand der Ruhebänke, die im vergangenen Jahr vom Verschönerungsverein ersetzt wurden. Bei vielen Projekten mache sich, so Fischer, die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Forst bemerkbar: "Wir ergänzen uns in vielen Bereichen", meinte der Vorsitzende. Als ehrenamtliche Helfer stoße man oft an Grenzen und sei man als Verein nicht so gut aufgestellt: "Da müssen wir eben die ein oder andere Hilfe in Anspruch nehmen."






