IM ARCHIV GEBLÄTTERT vom 7. Februar

Absturz bei Testflug

Beim Absturz eines Prototyps des ersten deutschen Düsenverkehrsflugzeuges VFW 614 wurde der 29-jährige Testpilot getötet. Die beiden anderen Insassen, ein weiterer Testpilot und ein Ingenieur, konnten sich mit dem Fallschirm retten. Die VFW 614 hatte sich auf einem Testflug befunden. Die Absturzursache ist noch unbekannt. Der zweistrahlige Kurzstreckenjet war am 14. Juli vorigen Jahres zum Erstflug gestartet. Bisher waren bei der Maschine nach Angaben von VFW Fokker keine Schwierigkeiten aufgetreten. Das Flugzeug verfügt in der Standardversion über 40 Plätze. Die von Rolls-Royce gebauten Triebwerke ermöglichen eine Reisegeschwindigkeit von über 700 km/h. Die Reichweite beträgt 650 Kilometer. Die Maschine, deren Entwicklung rund 580 Millionen DM kostete, soll für 9,3 Millionen DM auf dem Markt angeboten werden. Die Serienprodukton ist angelaufen.

Schild und Ampel

Bis vor einem Jahr war der Weg zwischen Neuhausen und Eningen für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr noch gesperrt, inzwischen wurde dieser Weg jedoch als Ortsverbindungsstraße deklariert. Allerdings führt über diese Straße auch die Landebahn des Motorflugplatzes auf der Bockwiese unterhalb des Stausees. Nach Absprache mit dem Landratsamt und dem Regierungspräsidium wurden daher in den letzten Tagen Warnschilder mit dem Hinweis auf Flugbetrieb angebracht. Außerdem sichert eine Ampel, die vom Kontrollturm des Flughafens aus bedient wird, die Straße.


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Autor: SWP | 07.02.2012

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