Für sicheren Einsatz

Metzingen. 

Der Kostenvoranschlag der Autowerkstatt spricht eine deutliche Sprache. Soll der Kommandowagen der Freiwilligen Feuerwehr noch einmal repariert werden, ist eine Rechnung in Höhe von mindestens 12 000 Euro zu erwarten. Dass sich das für ein Fahrzeug, das zehn Jahre alt und besonderen Belastungen ausgesetzt ist, nicht lohnt, ist leicht nachzuvollziehen. Zumal vor nicht allzu langer Zeit 6000 Euro für Reparaturen in den Audi A6 gesteckt worden sind.

Das Dienstfahrzeug von Kommandant Hartmut Holder und dessen Stellvertreter hat jedenfalls einen veritablen Getriebeschaden. Als Ersatz soll nun ein Audi Q5 angeschafft werden. Ein solcher wird zurzeit schon umgerüstet als Ersatz für den zweiten Kommandowagen. Dieser ersetzt einen VW Passat aus dem Jahr 1992.

Beide Fahrzeuge rücken laut Kommandant Holder im Durchschnitt zu 300 bis 400 Einsätzen pro Jahr aus. Teile des Gemeinderats zeigten sich jedoch trotz allem skeptisch, ob es denn ein solch "großes" Fahrzeug sein müsse. "Weil die Einsatzstellen", so Holder, "nicht immer bei optimalen äußeren Bedingungen zu erreichen sind, ist ein Vierradantrieb unabdingbar. Und weil diese Führungsfahrzeuge zudem oft nur von einer Person gefahren werden, ist ein Automatikgetriebe notwendig, weil oftmals während der Einsatzfahrt gefunkt werden muss." Außerdem würde ein hoher Rabatt gewährt. Der Grundpreis liege bei 25 000 Euro. Voll ausgerüstet kommt der Wagen auf 37 000 Euro.

Schließlich votierte das Gremium einstimmig für das neue Fahrzeug. PETER SWOBODA


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29.07.2010

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