Eines der wichtigsten Informatikthemen

Die Hochschule Reutlingen nimmt in der kommenden Woche ihren Lehrbetrieb am neuen Herman Hollerith Zentrum (HHZ) in Böblingen auf.

SWP |

Bei dem bundesweit einmaligen Konzept arbeiten die Hochschule Reutlingen in einem kooperativen Lehr- und Forschungsverbund mit der Universität Stuttgart, der Hochschule Esslingen und einem starken Firmenkonsortium aus den Unternehmen Hewlett-Packard, Capgemini, Bosch Software und NOVATEC zusammen, um mit dem Masterstudiengang Services Computing eines der wichtigsten Informatikthemen der Zukunft aufzugreifen. Mit dem Herman Hollerith Zentrum (HHZ) entsteht die erste Hochschuleinrichtung im Landkreis Böblingen.

Angeboten wird an dem HHZ der Wirtschaftsinformatik Masterstudiengang Services Computing. Dieser befasst sich mit der Entwicklung von Dienstleistungen, den Beratungsmethoden, der Analyse der Geschäftsprozesse, dem Datenmanagement oder der Architektur sowie der Sicherheit und Zuverlässigkeit von Systemen. Er kann sowohl in Voll- als auch in Teilzeit studiert werden. Fürs erste Semester haben sich 26 Studierende eingeschrieben. Damit sind alle Studienplätze vergeben. Die Studierendenzahl wird in den kommenden Jahren kontinuierlich erhöht, so dass über 100 Studierende am HHZ studieren werden.

Das Herman Hollerith Zentrum deckt mit seinem Angebot einen Fachbereich der Wirtschaftsinformatik ab, in dem gerade die Unternehmen aus der Region Böblingen und dem Großraum Stuttgart händeringend gut ausgebildete Nachwuchskräfte suchen.

Bereits jetzt gibt es rund zehn Unternehmen, die Interesse angemeldet haben, Absolventen zu übernehmen oder Mitarbeiter berufsbegleitend studieren zu lassen.

Finanziert wird das Herman Hollerith Zentrum auch durch die Unterstützung des Landkreises und der Stadt Böblingen. Zehn Jahre lang steuern der Landkreis 230 000 Euro und die Stadt Böblingen 170 000 Euro jährlich bei. Der Landkreis stellt zusätzlich die Räumlichkeiten zur Verfügung.

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