Das Rossfeld als Mekka der Flieger

Metzingen.  Der Luftsportverein Rossfeld kann in diesem Jahr ein Jubiläum feiern. Übernächstes Wochenende steigt das 25. Fliegerbergfest hoch über Glems. Aus diesem Grund gibt es einige Attraktionen.

Noch wenige Tage sind es bis zum Start des 25. Fliegerbergfestes am 11. und 12. September auf dem Rossfeld. Rund 50 aktive Mitglieder des LSV Rossfeld sind jetzt im Endspurt mit den Vorbereitungen der gesamten Versorgungslogistik, letzter Werbemaßnahmen in Presse, Funk und Fernsehen, der minutiösen Kalkulation der fünfstündigen Flugshow und letzter Abstimmungsgespräche mit den Ausstellern der ersten Elektromobil-Ausstellung EmobilA. Die Flugtage auf dem Rossfeld zählen zu den größten Luftfahrtveranstaltungen in Süddeutschland. Mit der Elektromobil-Ausstellung möchte der LSV den Trend zur Integration alternativer Energiequellen unterstützen, zumal seit Jahren die Energieversorgung auf dem Rossfeld aus der Kraft der Sonne erfolgt und segelfliegerische Leistungen ohne Sonne und Wind nicht möglich sind. Der Verein wird mit rund 180 freiwilligen Helfern ein Wochenende lang im Einsatz sein, unterstützt durch weitere 80 ehrenamtliche Helfer von Feuerwehren, DRK und THW. Hervorragend läuft auch die Unterstützung durch Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Grundstückseigentümer, Polizei und Behörden. An beiden Tagen findet ein identisches Flug- und Ausstellungsprogramm statt. Beginn mit Rundflügen ist um 9 Uhr, Ende mit einem Massenstart von zehn Heißluftballonen gegen 18 Uhr. Höhepunkte des Flugprogramms werden unter anderem das Pioneer Team aus Italien, Susanne Vogelsang mit einer Votec 351 aus der Schweiz, Marc Matthis aus Frankreich auf einer Mustang P51D, Wingwalkerin Peggy Krainz wird aus einem fliegenden Doppeldecker klettern und zwischen den Tragflächen herum turnen, Kunstflugpilot Uli Dembinsky präsentiert seine Yak 55, mit der er sich durch 333 Loopings ins Guinessbuch der Rekorde geflogen hatte, Henry Bohlig wird mit seiner Extra 300 Kunstflug der Weltklasse vorführen. Kinder bis 14 Jahren haben freien Eintritt. Anreiz für Elektromobilfahrer ist, dass es bis 10.30 Uhr freien Eintritt gibt, sofern die letzten 400 Höhenmeter von Glems aufs Rossfeld im Elektrobetrieb erklommen wurden. Nahe der Ausstellungsfläche lädt der Sonderparkplatz für Pedelecs, E-Roller und E-Cars zum Fachsimpeln und Erfahrungsaustausch ein.


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02.09.2010

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