Von Beuron zum Irndorfer Felsengarten

Im Donautal war kürzlich der Albverein Bad Urach unterwegs. Die Tour führte die Gruppe zu vielen Aussichtspunkten, Start war am Kloster Beuron.

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Die Wanderer des Albvereins vor der herrlichen Kulisse des Donautals.  Foto: 

Der Albverein wanderte kürzlich auf dem Eichenfelsen-Panoramaweg im Donautal. Bei sonnigem und warmem Wetter fuhren 14 gut gelaunte Wanderer mit dem Bus zum Kloster Beuron, dem Ausgangspunkt dieser mit vielen schönen Ausblicken gespickten Rundwanderung.

Zu Beginn querte man die Donau über eine überdachte Historische Holzbrücke aus dem Jahre 1801, die bis 1975 noch vom Autoverkehr benutzt wurde. Dann wurde sie von einem rund 100 Meter flussabwärts liegenden Neubau ersetzt. Heute ist sie nur noch für Fußgänger und Radfahrer zugelassen. Über einen meist bewaldeten Anstieg, der trotz zunehmender Außentemperatur von allen gut gemeistert wurde, gelangte man zum ersten Aussichtspunkt. Unterwegs gab es immer wieder seltene Pflanzen und Schmetterlinge zu bestaunen. Vom Spaltfels aus hatte man eine wunderschöne Aussicht in das Durchbruchstal der jungen Donau und auf die Klosteranlage der Erzabtei. Beim Wanderheim des Schwäbischen Albvereins „Rauher Stein“ wurde die erste Rast eingelegt. Dort ließ sich jeder als kulinarische Spezialität dieser Region, passend zu dem mit dem Donauwellen-Symbol markierten Wanderweg, ein schönes Stück gekühlten Donauwellenkuchen schmecken.

Nach der Stärkung ging es zum Aussichtspunkt „Rauher Stein“, von dem man das Donautal mit seinen aufragenden Kalkfelsen wieder aus einem völlig anderen Blickwinkel betrachten konnte. Jenseits des Tales liegt die Burg Wildenstein, eine Festung der Grafen von Zimmern, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde und heute eine viel gefragte Jugendherberge ist.

Nahezu auf gleicher Höhe ging es am Albrand entlang vorbei am Irndorfer Felsengarten zum wohl schönsten Aussichtspunkt dieser Tour, dem Eichfelsen. Die hier stattfindende Mittagsrast nutzte man für die faszinierenden Panoramablicke vom Schloss Werenwag über die Fach- und Bandfelsen bis zur Burg Wildenstein. Das Schloss Werenwag befindet sich im Privatbesitz des Hauses Fürstenberg und ist öffentlich nicht zugänglich.

Der Abstieg führte nochmals am Felsengarten vorbei, in dem man die vielen Blumen und Kräuter der kargen Felslandschaft betrachtete. Über eine Holzbrücke querte man wieder die Donau und folgte dem Uferweg auf der gegenüberliegenden Talseite zur Maurushöhle. Nach einem kurzen Anstieg auf halber Höhe gab es eine weitere von der Natur ausgewaschene Höhle zu bestaunen, die Petershöhle. Einige Teilnehmer wagten den Aufstieg über die robuste Holztreppe mit 54 Stufen, um das imposante Höhlenportal zu bestaunen.

Am Ende der Wanderung fand ein Besuch in der Abteikirche statt. Allerdings war auf Grund des von den Mönchen abgehaltenen Vespergottesdienstes nur eine kurze Stippvisite möglich. Auf der Rückfahrt fand eine Abschlusseinkehr in Mägerkingen statt. Nach einem ereignisreichen Tag waren alle zufrieden und kamen wohlbehalten wieder zu Hause an.

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