Und hinterher ne kleine Party

Fans der Rock Days würden es nicht goutieren, würde sich Grundsätzliches am bewährten Konzept ändern. Dennoch lassen sich die Macher immer wieder etwas einfallen. Doch die Musik bleibt das Wichtigste.

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Am 20. und 21. April sind die Rock Days in der Festhalle. Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Archivfoto: Thomas Kiehl

Mehr geht nicht. Unter dieses Motto könnten die 23 Mitglieder des Vereins "Rock Days" ihr inzwischen so regelmäßig wie der Frühling wiederkehrendes Mini-Festival stellen. 14 Bands an zwei Abenden, und während die einen ab- und die anderen aufbauen, überbrückt eine Band auf der Nebenbühne die Wartezeit. Musik Nonstop, und genau das gefällt den Besuchern.

Das Ambiente in der eigentlich gediegenen Festhalle passt gerade wegen der kompromisslosen Formensprache gut zu dieser meist von unnützen Schnörkeln befreiten Musik. Kontraste machen sich ohnehin gut, wenn es darum geht, harmonische Eintönigkeit zu durchbrechen.

Eintönig waren die Rock Days noch nie. Und schließlich gibt es immer wieder etwas Neues. Dieses Mal "beginnen wir am Freitag auf die Nebenbühne", sagt der Haupt-Organisator des jungen Vereins, Thomas Hummel.

Weil es vor der Hauptbühne zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht so voll ist, schließlich müssen alle erst ihren Platz finden, und während sie sich noch orientieren, donnert die GEG-Abi-Band bereits von der Nebenbühne los. Noch etwas ist neu: Zum Ausklang des offiziellen Teils gibt es am Freitag eine Dreingabe. Thomas Hummel möchte die Bezeichnung "After-Show-Party" um den Begriff "Party" kürzen. Es soll eher ein gemütlicher Ausklang sein, wobei er auch mit dem Begriff "Austrinken" ringt, denn Trinken steht ja nicht im Vordergrund. Dieses gemütliche Hineinschweben in den jungen Samstagmorgen erleichtert die Band "Klangwut", die ohne Verstärker auftritt.

Manches belibt, wie es war, oder: "Nach wie vor ein Haufen Bands", sagt Thomas Hummel. Junge Nachwuchskräfte, die bei ihren Bewerbungen im Ringen darum, wer dabei sein darf, die Nase vorne hatten. Auch bezüglich der neuen Medien möchten die Rock Days vorne sein.

Auf Youtube gibt es einen eigenen Kanal, zudem soll wieder ein Film gedreht werden. Mit mehreren Kameras. Wie der vermarktet wird, steht noch nicht fest. Vielleicht, mutmaßt Thomas Hummel, ist er irgendwann im Forum 22 zu sehen.

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