Schwäbisch ist wohl die größte Hürde

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Ein Gruppe von Geflüchteten war auf Stippvisite in Dettingen. Sie erhielten Tipps für den Berufseinstieg.  Foto: 

Alaa Najjar weiß genau worauf es ankommt, wenn er seine Ausbildung zum Fachinformatiker bei der Elring-Klinger AG erfolgreich abschließen will. Er muss auch nach der Arbeit und der Berufsschule noch etwas lernen. Das versucht er den anderen Geflüchteten klarzumachen, die sich auf Initiative der Anlaufstelle Kiosk zusammen mit dem Projekt Integrationslotsen von Südwestmetall auf den Weg nach Dettingen gemacht haben. Denn seine Sprachkenntnisse reichen noch nicht fürs Schwäbisch aus. Der Dialekt stellt die größte Hürde bei der Kommunikation mit den Kollegen und insbesondere dem Lehrpersonal in der Berufsschule dar. Najjar hat auch gleich ein Beispiel parat: „,Guck mol’. Bis ich verstanden habe, dass das ,Schau bitte einmal her’ bedeutet, ist einige Zeit vergangen“. Fachlich bereitet ihm die Ausbildung weniger Probleme. Er wird auch von den anderen Azubis und einem ehemaligen Mitarbeiter tatkräftig unterstützt.

Über den ehemaligen Mitarbeiter hat er auch den Einstieg in die Ausbildung geschafft. Ein Praktikum als Türöffner, das empfiehlt Sigrid Moritz, kaufmännische Ausbildungsleiterin bei der Elring-Klinger, auch den anderen Geflüchteten. Bei den Betriebsbesuchen geht es darum, einen Einblick in die Arbeitswelt zu gewähren und die Anforderungen an zukünftige Auszubildende darzustellen.

Nach dem Werksrundgang zwei können sich die Besucher noch ausführlich über die Ausbildungsberufe informieren und Fragen zum Bewerbungsverfahren stellen. Zu guter Letzt erhalten alle noch ein kleines Andenken an die Veranstaltung.

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