Mit Engagement und Einsatzfreude

Der Weg in den öffentlichen Dienst war kein direkter, doch nun gehört ihm Michael Hillert bereits seit 25 Jahren an: Zwölf Jahre war er bei der Bundeswehr, seit 13 Jahren ist er Bürgermeister Dettingens.

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Michael Hillert (links) wurde von seinem Stellverteter Dr. Rolf Hägele geehrt.  Foto: 

Ganz ohne Feier sollte das Jubiläum nicht begangen werden, deshalb hatten sich dieser Tage Mitarbeiter der Verwaltung und Gemeinderäte im Keller-Foyer des Rathauses zu einem kleinen Umtrunk getroffen. Dabei wollte der Jubilar eigentlich gar nicht im Mittelpunkt stehen: "Ich fühle mich angenehm gerührt", sagte er mit Blick in die Runde. "Ich habe damit nicht gerechnet."

Dankesworte und eine Urkunde gab's von Bürgermeister-Stellvertreter Dr. Rolf Hägele, der eines feststellte: "Die zwölf Jahre als Zeitsoldat bei der Bundeswehr gehören untrennbar zu seiner Persönlichkeit." Denn das Amt des Bürgermeisters sei kein einfaches: "Wenn etwas funktioniert, ist es gut", so Dr. Hägele "Doch Kritik und Klage werden häufig und schnell formuliert, weil ja jeder Bescheid weiß." Deshalb tue ein Tag des Lobes und der Anerkennung auch gut: Die Gemeinde habe sich während Hillerts Amtszeit hervorragend weiterentwickelt: "Die Menschen leben und arbeiten gerne hier", führte Hägele aus. Da Lob die verschärfte Form der Bitte sei, würde er aus Anlass des Jubiläums auch eine äußern: "Lass nicht an Engagement und Einsatzfreude nach", sagte Hägele. "Und gehe die Herausforderungen weiterhin mit dieser Energie an wie bisher." Das werde er gerne tun, sicherte Hillert zu: "Das Amt des Bürgermeisters ist eine anspruchsvolle Tätigkeit, die ich aber mit Freude gemacht habe", erklärte er. Wenn auch die politische Kultur bei kritischen Themen doch etwas verbesserungswürdig sei. Hillert war zwölf Jahre bei der Bundeswehr, 1996 begann er mit einem sozialwissenschaftlichem Studium in Mainz und wollte eigentlich promovieren. Dann kam die Bewerbung fürs Bürgermeisteramt in Dettingen. "Ich habe die Entscheidung nie bereut", versicherte er. Wobei er eines unterstreichen müsse: "Ich sehe mich durchaus als Diener der Gemeinde, ich bin aber nicht ihr Sklave."

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