Linienbus brennt komplett aus

Einen gewaltigen Schrecken haben gestern Nachmittag rund 30 Schüler bekommen: Plötzlich stand der Bus mit dem sie nach Hause fuhren komplett in Flammen. Nach ersten Erkenntnissen blieben alle unversehrt.

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  • Schreck am Nachmittag: Ein Linienbus stand am Ortsende von Hengen in Richtung Römerstein komplett in Flammen. Fotos: Gudrun Schmied 1/3
    Schreck am Nachmittag: Ein Linienbus stand am Ortsende von Hengen in Richtung Römerstein komplett in Flammen. Fotos: Gudrun Schmied
  • Die Feuerwehr war mit rund 40 Mann im Einsatz. 2/3
    Die Feuerwehr war mit rund 40 Mann im Einsatz.
  • Vom 18 Jahre alten Fahrzeug blieb nur das Gerippe übrig. 3/3
    Vom 18 Jahre alten Fahrzeug blieb nur das Gerippe übrig.
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Was leicht zu einer Katastrophe hätte werden können, ging gestern Nachmittag nochmals glimpflich aus. Ein mit rund 30 Kindern und Jugendlichen besetzter Linienbus, der nach Römerstein unterwegs war, geriet gegen 16 Uhr in Brand. Am Ortsende von Hengen hatte der 56-jährige Fahrer des Busses gesehen, wie eine Warnleuchte des Motors aufblinkte. Daraufhin stellte er das Fahrzeug ab und schaltete den Motor aus. Er bemerkte sofort, dass es aus dem Motor heraus rauchte, weshalb er die Fahrgäste aufforderte, den Bus zu verlassen. Bereits kurze Zeit später stand das gesamte, 18 Jahre alte Fahrzeug in Flammen. Nach ersten Erkenntnissen blieben alle Schüler unverletzt.

Mit rund 40 Mann waren die Feuerwehren aus Hengen, Wittlingen und Bad Urach ausgerückt und bereits wenige Minuten nach dem Alarm vor Ort, um den Brand zu löschen. Kein leichtes Unterfangen, denn die Hitzeentwicklung, die auch die Reifen des Busses platzen ließ, war enorm. Dennoch hatte die Feuerwehr, die unter Atemschutz agieren musste, die Flammen nach rund 20 Minuten gelöscht, das ausgebrannte Fahrzeugwrack musste aber noch einige Zeit mit Wasser gekühlt werden. Notärzte und Sanitäter des DRK kümmerten sich um die Schüler, für die nach rund 30 Minuten ein Ersatzbus bereitstand, um sie nach Hause zu fahren.

Der Schaden beträgt nach Schätzung der Polizei rund 15 000 Euro, nach derzeitigem Ermittlungsstand wird von einem technischen Defekt ausgegangen.

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