Kulturmomente für Kinder

160 Kinder erlebten am Dienstag im Bürgersaal der Schlossmühle das bekannte Märchen der Gebrüder Grimm neu erzählt und musikalisch unterstützt durch Klavier, Geige und Cello.

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    Probieren geht über studieren. Fotos: Larissa Abbenzeller
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Eine schöne Abwechslung zum täglichen Schulalltag erlebten die Uracher Kinder am Dienstagvormittag. Das Kulturreferat der Stadt Bad Urach organisierte mit finanzieller Unterstützung der örtlichen Kreissparkasse einen besonderen Kulturmoment für Kinder. Um 10.30 Uhr strömten 160 Kinder der ersten und zweiten Klasse in Zweierreihen den Dettinger-Saal der Schlossmühle. Begrüßt wurden die Kinder von Erzähler Stephan Baumecker, der ihnen erklärte, dass sie gleich eine Geschichte mit Worten und Musik erzählt bekommen. "Wenn ihr die Geschichten von der Musik hören wollt, müsst ihr ganz leise sein, sonst versteht ihr es nicht", so Baumecker. Als Kost- und Verständnisprobe spielte das Orchester mit Kirsten Harmes an der Geige, Helmut Menzler am Cello und Thomas Wellen am Klavier eine kleine Szene, in der ein junger Mann übers Feld springt und plötzlich stolpert.

"Habt ihr alle gehört, was passiert ist?" fragte Baumecker. "Jaa", kam es lautstark zurück. Dann konnte es ja losgehen mit der von Ute Kleeberg neu erzählten Geschichte von der goldenen Gans. Die Kinder hörten abwechselnd die musikalische Erzählung des Orchesters und die angenehme Erzählstimme von Stephan Baumecker. Das Glück ist mit den Dummen? Gutmütige Menschen werden für ihre Gutmütigkeit belohnt? Arrogante Menschen, die nichts abgeben möchten werden vom Leben bestraft? Wie auch immer, den Kindern wars egal, viel interessanter war die Einladung im Anschluss auf die Bühne zu kommen, Fragen zu stellen und die Instrumente auszuprobieren. Die kleinen "Kulturbanausen" stürmten die Bühne und versuchten sich an Klavier, Geige und Cello.

Spannend war es vor allem für die Kleinen vom Waldkindergarten, mit einem Cellobogen in der Hand Musik zu machen. Auch wenn die Inszenierung für die Kids vielleicht ein bisschen zu anspruchsvoll war und die Aufmerksamkeit zum Ende hin etwas abnahm, hat es ihnen doch allen gut gefallen. Und eine willkommene Abwechslung zum alltäglichen Unterricht war so ein Kulturmoment für die Kinder auf jeden Fall.

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