Klassik-Hits im Dreivierteltakt

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Wie war das doch gleich? Der Tophit erklingt immer gegen Ende, meist sogar als Zugabe. Das haben vielleicht Popstars wie Anastacia nötig – das Alt-Wiener Strauss-Ensemble hält’s ganz anders. Bühne frei, und schon steigen sie auf: die magisch-fließenden Klänge des Walzers aller Walzer, der D-Dur-Gleichklang zum Auftakt der „schönen blauen Donau“. Johann Strauss’ Megaseller, von Moderator und Ex-Staatsschauspieler Wolfgang Höper angekündigt als „heimliche Nationalhymne Österreichs“, gab dem Publikum in der ausverkauften Festhalle den Takt vor. Es folgte ein Konzert voller Melodienseligkeit, Wiener Schwung und Walzerträume. Das Populärste aus der Feder von Strauss-Vater und -Sohn, die „Tritsch-Tratsch-Polka“ und dazu Brahms’ „Ungarischer Tanz“ – dargeboten vom famos aufspielenden Strauss-Ensemble unter dem Streichvirtuosen Ralph Kulling.

Dass die Musiker sich Walzerkönige nennen: Wen wundert’s. Selten erlebt man ein Orchester, das so prickelnd und leicht den Dreivierteltakt zelebriert, wie das Kulling & Co. etwa beim „Schönbrunner“-Walzer von Josef Lanner tun. Bei aller Rhythmusfreude zeigen sie auch viel Sinn für leise Zwischentöne: Einfach zurücklehnen und genießen.

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