Gitarren weisen den Weg

Die Rechnung der Bad Uracher Musiknacht-Initiatoren ging voll auf: Ein begeistertes Partyvolk tingelte am späten Freitagabend von Kneipe zu Kneipe und genoss die unterschiedlichsten Musikstile.

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Der Sound ist das eine, das Temperament der Bands das andere: Radioattack im Bräustüble.  Foto: 

Neuer zentraler Punkt der beliebten Musiknacht war die Abendkasse auf dem Marktplatz: Am Startpunkt für den Partymarathon erhielten die Besucher das begehrte Bändchen, das den Eintritt in die sieben verschiedenen Locations ermöglichte. Die meisten Partygänger legten den ersten Zwischenstopp gleich um die Ecke im Wirtshaus Laurentia ein. Hier gab das Trio "Pig-Ass & the Hoodlums" ihr erstes Gastspiel in Bad Urach.

Mit handgemachtem Rock'n'Roll in seiner ursprünglichsten Form wickelten sie ihre Zuhörer sofort um den Finger. Eine Tür weiter heizten "Fuenfkommanull" im Café Ruf ein. Stammgäste der Uracher Musiknacht kennen und lieben die Coverband mit Stimmungsgarantie. "Das rockt", schwärmte der 14-jährige Maxi, der mit seinen Eltern unterwegs war. Jung und Alt tanzten und feierten gemeinsam durch die milde Nacht. Denn für jeden Musikgeschmack war etwas geboten.

Wer noch einmal die wilden 70er aufleben lassen wollte, steuerte die Ratstube an. Mit schrillen Outfits, Suzi Quatro und T-Rex im Gepäck, nehmen die "Glitter-Rocks" ihre treuen Fans mit auf Zeitreise. Ein paar Gehminuten weiter gaben "Radioattack - die Partyband" ihr Musiknacht-Debut. Von den 80ern über Apres-Ski-Partykracher bis zu den aktuellen Charts wurde im Bräustüble ein breites Repertoire geboten. Kein Auge trocken blieb in "Roser's alter Backstube", denn "Moert" gehört schon zur Musiknacht wie seine Gitarren zu ihm. Gewohnt lässig spielte er einmal quer durch die Rockgeschichte. Auch "the Futage" sind mittlerweile fester Bestandteil der Uracher Partysause. Während viele Besucher schon gezielt ihre Lieblingsbands aufsuchten, ließen sich zahlreiche Freunde guter Livemusik einfach treiben.

Mit dem Musiknacht-Flyer als Wegweiser wurde immer wieder die Location gewechselt. Machte eine Band Pause, hörte man ein paar Schritte weiter schon wieder die Gitarre des nächsten Zwischenstopps auf dem abwechslungsreichen Partymarathon.

Die gemütlichen und urigen Locations mit echter Wohnzimmer-Atmosphäre trugen wie immer ebenfalls zur ganz besonderen Stimmung bei. Im Gegensatz zur Anonymität eines großen Konzertsaales, knüpfte das Partyvolk im gemütlichen Urach ganz schnell neue Kontakte.

Ob Rock oder Pop, wilde 70er oder aktuelle Charts - jede Musikrichtung hatte ihre kleine Bühne und zahlreiche tanzwillige Fans. "Das war ein rundum gelungener Abend", freute sich Elke, die mit ihren Freundinnen aus der Café-Bar Zill kam. "Mit den Jungs von "The bloody Chickenhead' kann man richtig abrocken", zeigten sich die Mädels begeistert und freuten sich darauf zu Hause endlich die hohen Schuhe in die Ecke zu pfeffern und am folgenden Feiertag richtig auszuschlafen.

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