Gemeinde Dettingen erhöht Beitrag für Musikschule

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Für den guten Ton ist weiterhin gesorgt: Die Gemeinde Dettingen bekennt sich zur Zusammenarbeit mit der Musikschule Metzingen und steuert jährlich 75 000 Euro bei, 24 000 Euro mehr als bisher.  Foto: 

Mit neuen Budgetierungsvereinbarungen mit den Kooperationspartnern soll die Finanzierung der Musikschule Metzingen in Zukunft auf eine neue fundierte Basis gestellt werden. Rund 75 000 Euro überweist die Gemeinde Dettingen nun jährlich an die Musikschule, etwa 24 000 Euro mehr als bisher.

Die Stadt Metzingen sowie die Gemeinden Dettingen, Riederich und Grafenberg sind Kooperationspartner der Musikschule Metzingen, die als eingetragener Verein agiert. Vier Kommunen, die von ihrer Größe her kaum unterschiedlicher sein könnten und damit auch eine unterschiedliche Zahl an Musikschülern zum Unterricht nach Metzingen entsenden. 166 davon waren im Jahr 2016 aus Dettingen. Diese vier Kommunen sind es auch, die durch entsprechende Vereinbarungen die finanzielle Situation der Musikschule sichern. Doch die Kosten steigen stetig. Zwar finanziert die Stadt Metzingen nach wie vor einen größeren Anteil und zahlt hiermit ihren „Standortvorteil“ mit aus, dennoch waren der Verein und die Verwaltungen in den letzten Wochen auf der Suche nach einer neuen Regelung für den Abmangel. Herausgekommen ist ein Modell, nach dem die Gemeinde Dettingen einen Grundzuschuss von rund 68 000 Euro zu bezahlen hat zuzüglich einen Personalkostenanteil inklusive Tarifgleitklausel. „Wir sind froh über die neue Budgetierungsvereinbarung, da sie Verlässlichkeit für die Musikschule und auch für uns als Gemeinde bietet“, resümierte Bürgermeister Michael Hillert im Rahmen der Gemeinderatssitzung die Verhandlungen. „Mit dieser Vereinbarung sichern wir die musische Bildung vieler Jugendlicher aus Dettingen an der Metzinger Musikschule“, so Hillert. Und auch über die Anhebung der Elternbeiträge wurde im Rahmen der Verhandlungen gesprochen. In Absprache mit dem Leiter der Musikschule, Bruno Seitz, wurde dem Gemeinderat allerdings empfohlen, diesen unverändert zu belassen. „Die jetzt anstehende strukturbedingte Veränderung der Kostensituation wird für die Eltern kaum nachvollziehbar sein“, so Hillert.

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