Geld fürs Ehrenamt

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Auch für ehrenamtliche Arbeit gibt es eine Entschädigung. Die beträgt derzeit für Stadt- und Ortschaftsräte 18 Euro für Sitzungen bis zu zwei Stunden.

Je länger getagt wird, desto geringer fällt aber der durchschnittliche Stundenlohn aus. Für acht Stunden und mehr gibt es bislang 41 Euro.

Am Dienstagabend hat der Gemeinderat beschlossen, diese Entschädigung anzuheben. Nachdem das Gremium im Jahr 2005 auf Grund der damaligen haushaltspolitischen Schieflage eine zehnprozentige Kürzung für angemessen empfunden hatte, erreicht die Entschädigung mit der beschlossenen Erhöhung lediglich das Niveau des Jahres 2000. Bürgermeister Elmar Rebmann warb im Gremium um Zustimmung: Stadtrat sein, ist ein zeitintensives Ehrenamt. Das betrifft nicht nur öffentliche und nicht öffentliche Ratssitzungen sowie Fraktions- und Ausschusssitzungen, sondern auch Bereiche des täglichen Lebens. So sind die Räte darüber hinaus Ansprechpartner für die Einwohner dieser Stadt: "Ich bin froh, dass es Leute gibt, die so etwas tun. Deswegen sollen sie auch entsprechend entschädigt werden."

Künftig erhalten die Räte 20 Euro für Sitzungen bis zu zwei Stunden, 35 Euro für bis zu vier Stunden, 40 Euro, wenn bis zu acht Stunden getagt wird und 46 Euro für Diskussionsmarathone von mehr als acht Stunden Dauer.

Nicht alle Stadträte wollten der neuen Satzung zustimmen. Petra Mayer-Bock und Walter Vatter (beide FDP) waren dagegen. "Wir sollten darauf verzichten", empfahl Petra Mayer-Bock, "als Zeichen nach außen". Die neue Satzung tritt ab dem 1. April in Kraft.

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