Familientreffen der Musiker

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Die Stimmung war wieder hervorragend.  Foto: 

Bereits nach zwei Stunden war die 800-Besucher-Marke geknackt. Die Bad Uracher Musiknacht konnte auch in diesem Jahr einen Erfolg auf ganzer Linie verzeichnen. ,,Der Vorverkauf lief bereits einwandfrei“, freut sich Veranstalter Sebastian Hauenstein. Das warme Herbstwetter tat das übrige - die Besucher freuten sich auf eine der letzten Gelegenheiten des Jahres, entspannt und ohne zu frieren von Kneipe zu Kneipe zu ziehen oder gar draußen zu sitzen. Entsprechend groß war der Besucheransturm - teilweise wurde es recht eng in den Kneipen und Cafés. ,,Die letzten Jahre hatten wir auch jedes Mal Glück mit dem Wetter - das muss vielleicht so sein“, lacht Hauenstein.

,,Das ist bereits die sechste Musiknacht, die ich veranstalte“, so Hauenstein weiter. Die Bad Uracher Tradition der Musiknacht gibt es schon seit 2005. Sieben Lokalitäten, sieben Bands - die meisten der Bands haben bereits in den vergangenen Jahren das ein oder andere Mal bei der Musiknacht mitgewirkt. ,,Die meisten Musiker kenne ich persönlich - auch durch die letzten gemeinsamen Musiknacht-Jahre“, berichtet der Veranstalter. ,,Ich habe immer schon riesige Vorfreude, vor allem freue ich mich darauf, all die Musiker zu begrüßen - das fühlt sich schon an wie ein Familientreffen“, so Hauenstein. ,,Da merke ich dann besonders: Alle sind hier mit Spaß dabei - jetzt kann es los gehen.“

Schön sei auch, dass die Nacht wirklich jede Altersgruppe, vom Jugendlichen bis zum Senioren, bediene. In puncto Musikstil findet wohl jeder etwas gut, denn die Vielfalt ist bei der Bad Uracher Musiknacht groß. Ein Klassiker ist Mort: Der Rocker, der in Roser‘s Alte Backstube auftrat, hat noch jede Bad Uracher Musiknacht mitgemacht - ,,der ist quasi schon jedes Jahr fest gesetzt“, sagt Hauenstein. Die Musiker von ,fuenfkommanull‘ heizten im Bräustüble ein und The Madison taten dasselbe im Café Zill. Sehr gefragt war auch die schrille Band ,Glitter...rocks!‘ mit 70er-Jahre-Glamrock im Restaurant Ratstube. ,,Das Schöne ist ja hier auch, dass alle Bands so nah beieinander spielen“, so Hauenstein. Das mache die Nacht besonders gemütlich, denn: ,,Nicht mal eine Minute dauert der Fußweg zur jeweils nächsten Location,“ so Hauenstein. ,,Im Durchschnitt schaffen die Leute so drei bis vier Locations“, sagt Hauenstein. ,,Einige bleiben aber auch den ganzen Abend bei einer Band, viele treffen sich mit Freunden und lassen sich hier von guter Musik berieseln.“

Der Großteil der Musiker kommt aus der Region, wie auch im Fall von ,Booghk de Doo‘, der Band von Frank‘s Bar&Lounge oder ,Acoustic Malt‘ im Wirtshaus Laurentina. Aber auch die Saarländer Band ,Elm F.&The Rooks‘ fühlte sich in der urigen Kurstadt wohl und zauberten im Café Ruf eine ganz besonders gemütliche Atmosphäre, die viele sitzen bleiben ließ - oder stehen, da der Platz schnell knapp wurde. ,,Ich freue mich jedes Mal, dass ich es auch schaffe, etwas bekanntere Bands nach Urach zu holen“, lacht Hauenstein. ,,Viele Bands bevorzugen eine kleinere Musiknacht wie hier und fühlen sich hier einfach wohl - das überträgt sich dann natürlich auf‘s Publikum“, sagt Hauenstein. Die Atmosphäre rund um den Marktplatz war entsprechend ausgelassen. Bis in die frühen Morgenstunden tanzten, lachten und freuten sich hier Bad Uracher und Gäste aus der Region. ,,Einige sind aus der Nürtinger Gegend oder von weiter weg, viele kommen von der Alb - die Nacht spricht sich herum“, so Hauenstein. ,,Die Musiknacht ist aus dem Bad Uracher Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken und ich denke, Bad Urach ist auch froh, dass es diese Veranstaltung gibt.“

Auch zu den Gastronomen pflegt Hauenstein ein freundschaftliches Verhältnis. ,,Ich bin ja selbst Uracher und so kennt man sich“, erklärt Hauenstein. Die Zusammenarbeit sei völlig unkompliziert: ,,Die stehen alle voll dahinter - ich mache auch längst keine Verträge mehr, der Handschlag zählt“, so Hauenstein. ,,Schön, dass das so funktioniert.“ Dass in den nächsten Jahren neue Lokalitäten dazukommen, ist gut möglich: ,,Ich bin immer offen für neue Anfragen“, so Hauenstein.

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