Ein Hock von Wittlingern für Wittlinger

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Kross und frisch gebratene Schnitzel durften beim 38. Dorfhock und Schnitzelfest in Wittlingen natürlich nicht fehlen.  Foto: 

Gerade noch mal gut davongekommen ist der Wittlinger Gesangverein am vergangenen Wochenende: „Wir waren am Freitag gerade fertig mit Zeltaufbauen, da kam hier ein Unwetter mit Regen und Hagel herunter“, erinnerte sich Thomas Wendler am Sonntag. Einige Autos seien dabei beschädigt worden, „unser Zelt hat aber glücklicherweise nichts abbekommen“, so Wendler, der Kassier des Vereins.

Das Wetter passte

Und als der traditionelle Wittlinger „Dorfhock mit Schnitzelfest“ am Samstag um 17 Uhr zum 38. Mal eröffnet wurde, da „war das Wetter bestens“, berichtete Wendler. Freibier mit Fassanstich gibt es in Wittlingen im Übrigen nicht, die Festbesucher fanden sich nach und nach in der Ortsmitte ein, ließen sich nieder und freuten sich über die anderen Gäste. Das Gespräch mit den zahlreichen Festbesuchern stand im Mittelpunkt. Ein Hock von Wittlingern für Wittlinger sollte es sein, „aber auch für Auswärtige“.. Alle zusammen freuten sie sich über die Leckereien, die im Backhaus oder auch in der Zeltküche zubereitet wurden.

Vorarbeit in Herrgottsfrühe

Holzofenbrot, Zwiebelkuchen und die „berühmten“ Sänger-Betscher sind wie jedes Jahr wieder von einem bewährten Backhaus-Team schon in aller Herrgottsfrühe am Samstag hergestellt worden.

An der Fritteuse im Zelt stand der Wittlinger Gesangsvereinsvorsitzende Jürgen Flitsch höchstpersönlich und ließ die Schnitzel brutzeln: „Ich mach das in allen Schichten“, sagte er schmunzelnd. Die meisten anderen ehrenamtlichen Mitarbeiter versahen hingegen schichtweise ihren Dienst, „wir haben hier so an die 60 bis 80 Freiwillige im Einsatz“, sagte der Vereinsvorsitzende.

Wittlinger Welt ist in Ordnung

Engagiert hatten sich dabei nicht allein die Mitglieder des Gesangvereins, sondern auch deren Ehepartnerinnen und Ehepartner. „Es bringen sich aber auch einige Ehrenamtliche von anderen Vereinen hier ein“, so Thomas Wendler. Das Fazit: In Wittlingen ist die Welt noch in Ordnung, da ist auch mitten in der Ferienzeit für ehrenamtliches Engagement gesorgt.

Weil sich der Gesangverein an den zwei Festtagen zudem nicht über das Wetter beklagen konnte und die Gäste zahlreich in die Wittlinger Ortsmitte geströmt waren, zogen die Vereinsvorderen denn auch eine positive Bilanz des diesjährigen Dorfhocks.

Willkommene Einnahmequelle

Allerdings werde laut Flitsch das Geld auch dringend benötigt, „wir müssen ja zwei Chorleiter bezahlen“. Hinzu kämen Ausgaben für die Noten und für alles, was so ein Verein nun mal braucht. Die Einnahmen aus dem jährlichen Fest würden also dringend gebraucht, wie der Vereinsvorsitzende betonte. Und für ein gelungenes Fest sorgt in Wittlingen nicht viel mehr als ein Zelt, Bänke und Tische, gutes Essen, Getränke und insbesondere viele nette Gäste.

Dass der Hock im Übrigen vor ein paar Jahren vom einstigen Platz bei der Turnhalle in die Ortsmitte, nahe beim Sängerheim, umgezogen ist, sei laut Thomas Wendler ein Vorteil – nicht allein der Atmosphäre wegen. „Hier ist ja das Backhaus auch nur ein paar Meter entfernt“, so der Vereins-Kassier.

Ausflügler unter den Gästen

Und weil der Premium-Wanderweg zum Hohenwittlingen im Bad Uracher Stadtteil seinen Anfang nimmt, konnten die Gesangsvereinsmitglieder sich zudem über zahlreiche Wanderer und auch Radfahrer freuen, die sich zur willkommenen Stärkung die Schnitzel und frischen Backhauswaren nicht entgehen ließen.

Freiwillige in der Spitze haben am Wochenende zum Gelingen des 38. Wittlinger Dorfhocks ehrenamtlich beigetragen und sich um die zahlreichen Besucher gekümmert.

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