Die Alb-Thermen haben eine Textil-Sauna eingerichtet

Der Umbau steht: Die Textil-Sauna in den Alb-Thermen hat einen engen Bezug zur Region. Die Verantwortlichen investieren 310 000 Euro.

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Probesitzen in Zivil: Bürgermeister Elmar Rebmann und Geschäftsführerin Andrea Bernardi in der neuen Textil-Sauna der Alb-Thermen. Foto: Kirsten Oechsner

Erst vor sechs Jahren wurden die AlbThermen komplett saniert und neu gestaltet. Es sei verständlich, so gesteht Bürgermeister Elmar Rebmann ein, dass sich viele Menschen über eine doch recht zeitnahe Investition von 310 000 Euro wundern - ein Umbau der bisherigen Wellness-Oase in eine Textil-Sauna sei aber dringend notwendig gewesen: "Gerade im Bereich der Saunalandschaften gibt es einen großen Wandel, die Bedürfnisse und Ansprüche ändern sich stets." Und ein eindeutiger Trend gerade bei jüngeren Menschen sei das textile Saunieren, bestätigt Kanto Spa-Geschäftsführerin Andrea Bernardi.

Die Betreibergesellschaft hat in enger Zusammenarbeit mit der Stadt und Fritz-Planung das Konzept der Innenarchitektin Petra Schätzler in zehn Wochen umgesetzt: "Das war ein heiß gestrickter Zeitplan", gesteht Bürgermeister Rebmann.

Man habe die Bauarbeiten aber in der etwas ruhigeren Sommerzeit ausführen wollen, der Plan ging auf: Die AlbThermen waren während des Umbaus der einstigen Wellness-Oase geöffnet, die Beeinträchtigungen hielten sich in Grenzen. "Der größte Teil der Gäste hat den Lärm ertragen, wir hatten sie darauf aufmerksam gemacht", erklärt Andrea Bernardi.

Richtig laut seis sowieso nur in der Abriss-Phase während der ersten zwei Wochen gewesen, später hätten die Besucher Dank des Entgegenkommens der Fachkliniken Hohenurach von den Bauarbeiten wenig mitbekommen: Der Baustelleneingang konnte über deren Übergang zum Bad eingerichtet werden. "Die Lärmbelästigung ging dadurch gegen Null", freut sich Bernardi.

Beim Umbau und der Gestaltung wurden laut Andrea Bernardi vor allem auch gesundheitliche Aspekte berücksichtigt, so wurden im Entspannungsraum "Albsonne" über die Liegen Infrarotlampen installiert - die lösen unter anderem Muskelverspannungen. Im "Schmelztöpfle" können die Besucher in Badekleidung saunieren, das Dampfbad nennt sich "Nebelhöhle". Das Massagebecken wurde mit einem Lichtervorhang ausgestattet und zur "Hüle" gemacht. Wer zum "Wasserfall" geht, kann sich unter eine Regendusche oder eine Schwallbrause stellen und im "Blautopf" können die Gäste die Seele bei gedämpfter Beleuchtung baumeln lassen. "Uns war dieses Bekenntnis zur Schwäbischen Alb besonders wichtig, mit den Namen aus der Region möchten wir Authentizität vermitteln", so Andrea Bernardi.

Für die Textil-Sauna muss - anders als bei der Saunalandschaft - kein separater Eintritt bezahlt werden. Gleichzeitig soll das neue Angebot die etablierte Saunalandschaft etwas entlasten - die stößt laut Andrea Bernardi gerade im Winter manchmal an ihre Kapazitätsgrenze. Die offizielle Eröffnung der Textil-Sauna ist am Samstag. Den ganzen Tag über ist der Eintritt für die Alb-Thermen ermäßigt. Das gilt für Bad Uracher Bürger übrigens das ganze Jahr über und für Bewohner der Mitgliedsgemeinden des Vereins Ermstal-Alb-Tourismus in bestimmten Wochen, die jeweils angekündigt werden. Für Kurzentschlossene gibts im Vorverkauf ein Kombiticket fürs Christina Stürmer-Konzert und die Alb-Thermen. Im Winter wird Bewährtes wieder stattfinden - so die textilfreien Badeabende oder die Themenabende.

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