Das Wunschrad für die Saison

Die Radbörse der Sportfreunde Hengen am vergangenen Samstag lief prächtig: Bereits nach einer halben Stunde war das Gros der angelieferte Velos verkauft. Dementsprechend zufrieden fiel das Fazit aus.

|
Die Auswahl an guten Fahrrädern ist groß. Foto: Jan Zawadil

Wer am vergangenen Samstag zu spät zur Radbörse der Sportfreunde Hengen kam, den bestrafte zwar nicht das Leben, dafür aber ein bereits nach einer halben Stunde mehr als ausgedünntes Angebot. Denn bereits kurz nach der Eröffnung schienen die Interessenten den Markt regelrecht zu stürmen. Was den einen freute, ließ die anderen hingegen in die Röhre schauen. Diejenigen, die trotzdem ihr Wunschrad für die jetzt anstehende Saison ergattert haben, gingen jedoch mit vor Glück strahlenden Gesichtern sowie einem neuen Gebraucht-Rad nach Hause.

Dementsprechend zufrieden fiel das Fazit der Sportfreunde aus. "Die Radbörse läuft richtig gut", sagte Vereinsvertreter Thomas Krieg am Samstag und nachdem der größte Trubel vorbei war. Wobei er schätzte, dass das Dreifache an Leuten im Verhältnis zu den angebotenen Rädern gekommen sei.

Rund 150 Velos standen zum Verkauf, wobei von Bobbycars über Kinder- und Jugendräder bis hin zu Mountainbikes und Rennräder alles dabei war. Doch nachdem vor gut einer Woche beispielsweise bei der Dettinger Börse vor allem die Bahnhofsräder wie warme Semmeln weggingen und hochpreisige Räder teilweise wieder nach Hause mitgenommen werden mussten, war es in Bad Urach genau umgekehrt. Qualitativ Hochwertiges und somit Teureres ging problemlos weg, während sich die Drahtesel mit echter Lebensgeschichte nach wie vor im Verkaufsraum standen.

Wie viel Geld durch die Aktion zusammengekommen ist, konnte Thomas Krieg am Samstagvormittag aber noch nicht sagen. Nur so viel: "Der Erlös kommt der Jugendarbeit im Verein zugute." Wobei von dem Geld auch schon mal Trikots und somit Ausrüstung für den Nachwuchs angeschafft würde. Was die dritte Autohaus-Auflage von insgesamt 23 Veranstaltungen aber zu einem erneut besonderen Erfolg werden ließ, war hingegen die Tatsache, dass der Verein die zehn Prozent Verkaufserlös nun voll für sich nutzen kann. Schließlich, so Krieger weiter, müsse auf Grund der Kooperation mit dem Autohaus nicht wie in der Bad Uracher Festhalle Miete bezahlt werden. Denn die habe die Einnahmen immer wieder ganz schön geschmälert.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Turn- und Festhalle mit Durchblick

Die Pläne zur Sanierung der Turn- und Festhalle kommen gut beim Rat an. Nachdem das Denkmalamt grünes Licht gegeben hat scheint ein Glasanbau realistisch. weiter lesen