Brandschutz, Kontinuität und Fachkräftemangel

|
Die SPD-Kandidaten Rebecca Hummel und Dr. Martin Rosemann ließen sich die Produktionsabläufe bei Minimax zeigen.  Foto: 

Die SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Reutlingen, Rebecca Hummel, besuchte kürzlich mit dem Tübinger Bundestagsabgeordneten und -kandidaten, Dr. Martin Rosemann, das Unternehmen Minimax Mobile Services in Bad Urach. Dort erfuhren sie mehr über den Brandschutz sowie die Herausforderungen, vor der diese Branche steht. Am Gespräch nahmen der Geschäftsführer Ronald Stephan, der Vertriebsleiter Christian Breeck und Manuel Stäublin teil.

Die MinimaxViking Gruppe, zu der auch die Minimax Mobile Services gehört, erlebte in den letzten Jahren mehrere Investorenwechsel. Rebecca Hummel sagte dazu: „Bemerkenswert, dass sich trotz Investorenwechsel kaum etwas verändert hat.“ Zur Arbeitskräftegewinnung und -sicherung wollte Rebecca Hummel außerdem wissen, wie Minimax Mobile Services in Bad Urach mit wirtschaftlichen Problemen umgehe.

Minimax habe auch in Krisenzeiten mit einem konstanten Fokus auf Standortsicherung unter Aufrechterhaltung von Produktion, Verwaltung, sowie der Qualitätsführerschaft reagiert, so die Auskunft. Tatsächlich ist das Unternehmen heute solide aufgestellt und stolz auf die Mitarbeiter. Die durchschnittliche Betriebsangehörigkeit beträgt 17 Jahre.

Auch im Brandschutz, einer sehr spezifischen Branche, besteht Fachkräftemangel. Rebecca Hummel und Martin Rosemann interessierten sich dafür, wie das Unternehmen damit umgeht. „Wir möchten eine hochwertige Ausbildung anbieten, deshalb beschränken wir die Zahl der Auszubildenden auf drei pro Jahrgang“, sagte Stäublin. Zurzeit sind zehn Auszubildende im kaufmännischen Bereich und der Lagerlogistik tätig. In Bad Urach existiert auch die Minimax Brandschutzakademie, die nicht nur für die Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter genutzt wird, sondern auch Kunden zur Verfügung steht. Zum Beispiel kann man sich zum Brandschutzhelfer, Brandschutzbeauftragten oder Brandschutzmanager ausbilden lassen.

Martin Rosemann fragte nach: „Wie bewerten Sie den Standort von Minimax in Bad Urach?“ Einen großen positiven Einfluss hätten die Mitarbeiter, die selbst in Krisenzeiten immer zu Minimax hielten, so die Antwort. Die einzigen Problemfelder seien derzeit der Fachkräftemangel sowie die ÖPNV-Anbindungen, die verbessert werden könnten, damit auch Mitarbeiter ohne eigenes Fahrzeug bessere Möglichkeiten hätten, ihren Arbeitsplatz zu erreichen.

Rebecca Hummel und Martin Rosemann hatten nach dem Gespräch noch die Möglichkeit, bei einer Betriebsführung den Produktionsablauf des Unternehmens kennenzulernen.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung
Kommentieren

Kommentare

15.09.2017 10:30 Uhr

Mensch Minimax Mobile produziert ja noch in Deutschland! - Stark !

Anscheinend wird wohl wirklich noch in Deutschland produziert, Klasse!
Sowas muss man unterstützen, da ich eh schon länger überlege mir einen Feuerlöscher anzuschaffen, will ich auch etwas ordentliches und keinen 15 Euro Baumarktlöscher. Jetzt habe ich mich mal in deren Onlineshop umgesehen - Was ist eher zu empfehlen : Pulver oder Schaum ?

https://www.minimax-mobile-shop.com/Feuerloescher:::1.html

evtl. weiß da ja jemand was besser ist.



Antworten Kommentar melden

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Teils hitzige Debatten beim SWP-Wahlpodium in der Stadthalle

So geht eine politische Debatte: Kein Schnarchmodus wie bei der Berliner Elefantenrunde, sondern angriffslustige Kandidaten im Endspurt ihres Wahlkampfes kurz vor der Wahl am Sonntag. weiter lesen