Zwischen Fachwerk und gotischer Kirche

Rund 90 Teilnehmer fuhren mit dem VdK-Ortsverband Bempflingen-Neckartenzlingen nach Kempten. Es ist die angeblich älteste Stadt Deutschlands.

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VdK-Ortsverband Bempflingen-Neckartenzlingen unterwegs in der heimlichen Allgäu-Hauptstadt Kempten.  Foto: 

Der Tagesausflug des VdK-Ortsverbands Bempflingen-Neckartenzlingen führte vergangenem Samstag nach Kempten, der heimlichen Hauptstadt des Allgäus.

Bei herrlich sommerlichem Wetter und in guter Stimmung bestiegen die 90 Ausflugsteilnehmer die beiden Reisebusse. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Ortsverbandsvorsitzenden, Klaus Maschek, beziehungsweie durch Vorstandsmitglied Ewald Harrer, ging die Fahrt über die Autobahn Richtung Kempten. Die Stadt Kempten, deren römischer Name „Cambodunum“ lautet und die älteste schriftliche Erwähnung einer deutschen Stadt nachweisen könne, bezeichnet sich als „die älteste Stadt Deutschlands“.

In Kempten, fast 600 Jahre aus einer Reichsstadt und einer Stiftsstadt bestehend, angekommen, hatten die Ausflugsteilnehmer zunächst bis zum Mittagessen Zeit zur freien Verfügung. Fast alle nutzten diese zu einem ausgiebigen Bummel über den Wochenmarkt, der sich mit seiner vielfältigen und köstlichen Auswahl von Produkten aus der Region den VdK‘lern von seiner besten Seite zeigte.

Nicht nur frisches Obst und Gemüse, sondern auch allerlei Allgäuer Leckereien von Kässpatzen über Weißwürste bis hin zur Käse- und Kaffeespezialitäten ließen so manches Herz höher schlagen. Anschließend wurde das Mittagessen in der mitten im Herzen von Kempten, direkt an den Stufen der Basilika St. Lorenz liegenden, alt ehrwürdigen Brauereigaststätte „Zum Stift“ eingenommen. Noch heute, so konnte man erfahren, stehe das Haus, das auf eine über 600-jährige Geschichte zurückblicken kann, für gelebte Tradition.  Vom Mittagessen gestärkt, wurde die VdK-Reisegruppe von zwei sehr kompetenten Stadtführerinnen empfangen. Während der Stadtführung konnten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bestaunt werden. Auch vieles aus der bewegten Geschichte der Stadt konnte in Erfahrung gebracht werden. Da wegen eines gerade für die Kinder und Jugendlichen ausgerichteten Stadtfestes, die Altstadt nicht befahren werden konnte, wurde diese zu Fuß in Augenschein genommen.

Besonders das Rathaus, ein im Jahr 1368 errichteter Fachwerkbau, 1474 als Steinbau erneuert, wurde bestaunt. Ebenfalls als kleines Highlight erwies sich die gotische, in den Jahren 1426 bis 1428 über einem romanischen Vorgängerbau errichtete evangelisch-lutherische Kirche St. Mang.

Der 66 Meter hohe Kirchturm bis zur Höhe der Turmuhr sei noch ein Relikt aus der romanischen Zeit, so die Stadtführung. Nach der Stadtrundfahrt und den Führungen wurde die Fahrt nach Berghülen, einem kleinen, beschaulichen Ort auf der Schwäbischen Alb angetreten. Dort wurde noch einmal kräftig gevespert, bevor dann die Heimfahrt angetreten wurde.

Müde, aber mit dem Gefühl, einen wunderschönen, erlebnisreichen Tag erlebt zu haben, kamen die Ausflugsteilnehmer aus Bempflingen und Neckartenzlingen  wieder wohlbehalten und zufrieden in den Heimatorten an.

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