Zollern-Rückle soll verlagert werden

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Nach der Übernahme der Firma Rückle sicherte sich die Zollern-Unternehmensgruppe eine Kaufoption für das Grundstück in Böhringen. Diese wurde nicht gezogen, die Immobilie ist in Privatbesitz. Kürzlich wurde auch ein Nahwärmeanschluss vorbereitet.  Foto: 

Es herrscht Ratlosigkeit in Römerstein. Sowohl bei der Gemeinde, als auch bei den 53 Mitarbeitern der Firma Zollern-Rückle in Böhringen: Die angekündigte Standortschließung hat alle kalt erwischt. Schließlich sah die Lage vor knapp zwei Jahren noch ganz anders aus. Als die Zollern-Unternehmensgruppe aus Herbertingen die insolvente Firma Rückle übernommen hatte, versicherte deren Geschäftsführer Dr. Klaus Erkes noch: „Der Standort Böhringen bleibt erhalten.“

Zollern-Pressesprecher Dr. Raik Flämig bestätigte auf Anfrage der SÜDWEST PRESSE, dass das Werk in Böhringen geschlossen werden soll. „Wir haben in der Tat geglaubt, die Firma am Standort erhalten zu können“, versichert Flämig. Doch der in den vergangenen Jahren verschärfte Preiskampf und der damit einhergehende Kostendruck am Markt habe eine wirtschaftliche Produktion in Böhringen zunehmend schwerer gemacht.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der morgigen Printausgaben des Metzinger Uracher Volksblattes, im Alb Bote Münsingen sowie in den Reutlinger Nachrichten.

Millionen Euro investierte die Zollern-Gruppe im vergangenen Jahr in ihren Stammsitz in Herbertingen. Investitionen in Böhringen blieben dagegen weitgehend aus.

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