Zeitverzug ist fast aufgeholt

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Projektleiter Wolfgang Held beim Rundgang durch den Neubau: Die tolle Aussicht über Grafenberg dürfte einer der Gründe gewesen sein, warum ein Großteil der Wohnungen bereits verkauft werden konnte.  Foto: 

Fast sieben Wochen dauerte der Baustopp am Neubau für die Büros der Diakonie-Sozialstation in Grafenberg, in dem auch altersgerechte Wohnungen entstanden sind.

Der Baustopp wurde verhängt, weil eine neue Baugenehmigung erforderlich war zur Umnutzung des ursprünglich geplanten Bürgersaals zu einer ganzheitlich orientierten Physio-Ergo-Logopädie-Praxis. Auf der Fläche für den 150 Quadratmeter großen Saal mussten Zwischenwände für Behandlungsräume eingebaut werden. Es gelten besondere Vorschriften, denn bei einer gewerblichen Nutzung sind spezielle Auflagen zu erfüllen.

„Alle haben ihr Möglichstes getan, um das neue Baugesuch einzureichen und möglichst schnell zu bearbeiten, aber es hat dann doch fast sieben Wochen gedauert, bis wir hier weiter machen konnten“, so Projektleiter Wolfgang Held vom Bauträger des Projekts, der Sigrid Held GmbH.

Auf Grund der bewährten Zusammenarbeit mit regionalen Handwerkern, „die Gewehr bei Fuß standen und jetzt mit Nachdruck teilweise parallel nebeneinander die anfallenden Arbeiten ausführen“, sei der Zeitplan trotzdem nur leicht verschoben. Wahrscheinlich können Diakonie und Wohnungseigentümer fast wie ursprünglich geplant im Sommer einziehen und die Praxis im Herbst eröffnet werden.

„Auf jeden Fall ein Riesengewinn für Grafenberg“, so Held zu der neuen Praxis, die eben nicht nur Physio-, sondern auch Ergotherapie und Logopädie anbietet. Er hat sich selbst auf die Suche nach einem kompetenten Anbieter gemacht, nachdem der Gemeinderat als Eigentümer der Fläche von der ursprünglichen Absicht, einen Bürgersaal einzurichten, Abstand genommen und sich für eine Vermietung der Räume entschieden hatte.

Im zweiten Bauabschnitt, dessen Untergeschoss teilweise fertig ist, wird aktuell noch auf die Nutzungsgenehmigung für ein Café gewartet. „Aber da bin ich optimistisch, dass die bald kommt“, so Held.

Ob zuerst die Eröffnung im ersten Bauabschnitt oder das Richtfest im zweiten Abschnitt gefeiert werden kann, ist noch nicht festgelegt. Von den acht dort entstehenden Wohnungen sind bereits sieben verkauft. Wie im ersten Abschnitt auch „fast alle an Grafenberger Bürger“, wie Held informiert. Die meisten Käufer wollen entweder selbst einziehen, weil das eigene Haus im Alter zu groß geworden ist oder ihre Eltern oder Geschwister zu sich holen, um sie besser betreuen zu können.

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