Wo der Blick in Richtung Albtrauf schweift Zweiter Winterwandertag des Schwäbischen Albvereins in Bempflingen - Großes Interesse

Trotz des nicht immer sonnigen Wetters kamen viele Wanderfreunde nach Bempflingen. Die Ortsgruppe und der Ermsgau des Albvereins hatten zum zweiten Winterwandertag dieser Saison eingeladen.

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Viele Besucher machten sich am Sonntag mit dem Albverein auf, die Region zu erwandern. Foto: Stefan Heide

Sie sei "freudig überrascht", dass über 200 Albvereinsmitglieder aus dem Ermsgau nach Bempflingen gekommen waren, sagte Sabine Fälchle, die Vorsitzende der Bempflinger Albvereins-Ortsgruppe. Und Günter Walter, der Gauvorsitzende, äußerte sich ähnlich, als er die Wanderer begrüßte: "Es freut mich besonders, dass die Winterwandertage so gut ankommen." Angetan war er auch darüber, dass viele Wanderer der Alb nach Bempflingen gekommen waren. Den weitesten Weg hatten wohl einige Münsinger, wie Sabine Fälchle sagte.

Um den unterschiedlichen Bedürfnissen vom kleinen Kind und der Familie bis zum Senior gerecht zu werden, hatte die Ortsgruppe mit dem Ausschuss vier verschiedene Wanderrouten ausgearbeitet: Die mit knapp fünf Kilometern kürzeste Tour führte über Kleinbettlingen zurück zum Dorfgemeinschaftshaus. Als "Schmankerl" bekamen die Albvereinsmitglieder kurz vor Ende der Wanderung eine kleine Betriebsführung in der Gärtnerei Vatter. Wer sich für die mittlere, sechseinhalb Kilometer lange Wanderung entschieden hatte, der ging Richtung Altdorf, durch den Rainerwald zum Aussichtspunkt und Albvereinsbrunnen.

Die dritte Tour war mit gut acht Kilometern die längste. Über Riederich kamen die Wanderer entlang der Erms zurück nach Bempflingen und dort vorbei am Albvereinsheim, der Mühle und dem Rathaus. Die vierte Wanderung für Familien führte Richtung Kleinbettlingen und dann zurück Richtung Bempflingen. Während die ersten drei Wanderungen schöne Ausblicke auf die Schwäbische Alb boten, enthielt die vierte eine Überraschung für Kinder: Die durften bei den Schäfern an der Halde die Tiere streicheln. Als Wanderführer gingen die Ausschussmitglieder sowie neue Mitarbeiter der Familienarbeit der Bempflinger Ortsgruppe mit.

Der zweite Winterwandertag bot aber nicht "nur" das gemeinsame Wandern: Vor dem Start stellte der Bempflinger Bürgermeister Welser kurz seine Gemeinde vor. Nach den eineinhalb- bis zweieinhalbstündigen Wanderungen lockten Kaffee und Kuchen sowie ein kleines Vesper im Dorfgemeinschaftshaus.

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