Vordere Alb startet in die Zukunft

Mit einem Fest fiel der offizielle Startschuss für die Gemeinschaftsschule Vordere Alb und Ganztagesschule in Wahlform in Hülben.

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Schüler und Besucher hatten viel Spaß. Foto: Mara Sander  Foto: 

Nach einer Projektwoche zum Thema „Geschichte lebt“ und einem großen Schulfest starteten am Samstag die Gemeinschaftsschule Vordere Alb und die Ganztagsschule in Wahlform an der Peter-Härtling-Schule offiziell in die Zukunft. Eigentlich wäre auch der überraschend verstorbene Bürgermeister von Grabenstetten, Harald Steidl, dabei gewesen. Darum begann das Fest mit einer Schweigeminute.

Danach begann das Fest mit einem Grußwort des leitenden Schulamtsdirektor Roland Hocker: „Sie haben alles richtig gemacht und eine zukunftsfähige Schule aufgebaut“, so Hocker. Die Weichen für die nächsten  20, 30 Jahre für den Schulstandort Vordere Alb seien gestellt, Schüler hätten nun die einmalige Chance, auch den Realschulabschluss auf der Vorderen Alb zu erwerben. Auch die Ganztagsschule in Wahlform an der Peter-Härtling-Schule sei eine Entwicklung gegen den Trend im Land“.  Man unterstelle immer eine Ganztagsschule auf dem Land sei nicht nötig, aber hier sei das Gegenteil der Fall. Immerhin haben sich bisher 43 von mehr als 100 Grundschülern in Hülben für die Ganztagsschule angemeldet. „Wir haben geschafft, was viele Kommunen nicht auf den Weg gebracht haben“, sagt Hülbens Bürgermeister Siegmund Ganser. Und das „trotz vieler Widerstände von Personen, die heute auch hier im Raum sind“, so Ganser. Er teilte mit, dass Hülben in den kommenden Jahren weitere drei Millionen Euro für die Neugestaltung des Schulhofs investiert.

Römersteins Bürgermeister Matthias Winter betonte die Bedeutung der Schulstandortsicherung, bevor das „Klärle“ von der Peter-Härtling-Schule, alias Rektorin Gabi Antoni, im Gespräch mit Rektor Jörg Bizer den Anwesenden Struktur und Aufgabe der neuen Gemeinschaftsschule erklärte. Die funktioniert so, dass die Stufen, früher Klassen, vier und fünf in Hülben, ab Stufe sieben wird in Böhringen unterrichtet, besser gesagt „gemeinsam gelernt“. Lehrer sind jetzt „Lernbegleiter, und die Schüler können je nach Entwicklungsstufe in jedem einzelnen Fach Grundniveau, mittleres Niveau und erweitertes Niveau lernen, also in Deutsch vielleicht Aufgaben aus dem erweiterten Niveau lösen und in Mathe aus dem Grundniveau.

In einer „Projektmodenschau“ stellten die Schüler Ergebnisse aus ihrer Projektwoche vor: Da gab es historische „Zeitreisen“ von der Steinzeit bis ins moderne Europa, von der Geschichte der Schrift bis zur Entwicklung im Sport. Der Förderverein übernahm die Bewirtung, denn eine neue Mensa gehört ebenfalls zum neuen Angebot. Mara Sander

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