Von den Kräften der Brennnessel

Auf ein aktives Jahr kann der Obst- und Gartenbauverein Grabenstetten blicken. Auch in diesem Jahr sind wieder viele Aktionen geplant.

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Vor kurzem hielt der Obst- und Gartenbauverein seine Hauptversammlung ab, bei der der Vereinsvorsitzende Gerhard Keim zahlreiche Mitglieder begrüßen konnte. In seinem Rückblick erinnerte er an zahlreiche Aktivitäten im vergangenen Jahr wie den Schnittkurs mit Jörg Kächele hinter der Schulsportanlage, die naturkundliche Wanderung, das Abmähen des Heidengrabens an der Straße nach Böhringen und dem Kinderferienprogramm. In diesem Jahr sind folgende Aktionen geplant: Schnittunterweisung an den Obstbäumen hinter dem Turnplatz am 9. April, Naturkundliche Wanderung am 22. Mai, Heidengrabenpflege am 29. Juli und Kinderferienprogramm am 5. August.

Rolf Mössmer konnte in seinem Kassenbericht von einem ordentlichen Überschuss berichten, der den Rücklagen zugeführt wurde. Berta Staiger und Bernd Griesinger hatten die Kasse geprüft.

Die Entlastung der Vorstandschaft wurde von Bernd Schmid geleitet, der sich im Namen der Mitglieder für die Arbeit des Vereines bedankte. Ausschussmitglied Rolf Frey schlug vor, einen Bienenbaum zu pflanzen und Baumwart Georg Lamparter bat darum, dass die Bäume am Obstlehrpfad eine kräftige Hornmehldüngung erhalten. Auch ist er immer noch der Ansicht, dass in Grabenstetten wieder eine Mostobstsammelstelle eingerichtet werden soll, die von Gerd Boss in der Vergangenheit umsichtig geleitet wurde.

Dann referierte Kräuterpädagogin Margarete Engelbrecht aus Hülben über die Brennnessel, die seit Jahrtausenden hierzulande genutzt wird. In der Steinzeit wurden daraus Seile und Netze hergestellt. Im Ersten Weltkrieg, als es an Baumwolle mangelte, griff man auf die Fasern der Brennnessel zurück. Die Blätter enthalten viel Vitamin C, Eisen und Kalium, daher eignet sich die Pflanze zur Entschlackung. Früchte tragen nur die weiblichen Pflanzen und enthalten viel Karotin. Auch in Haarwuchsmitteln sind Brennnesseln enthalten. Bekannt ist außerdem die Heilwirkung bei Rheuma und Gicht. Schmackhaft ist sie zudem, man kann daraus eine nahrhafte Suppe und grüne Spätzle herstellen, erfuhren Engelbrechts Zuhörer.

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