Upfinger Kinder erhalten Besuch vom Nikolaus

Vogelnest-Schaukel und Seilbahn waren schnell vergessen, als gestern ein ganz besonderer Gast auf dem neuen Upfinger Spielplatz vorbeischaute: Der Nikolaus machte Station und beschenkte die Kinder.

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Der Nikolaus nimmt sich Zeit für die Upfinger Kinder. Foto: Kirsten Oechsner

Schlechte Spielplatz-Zeiten gibt es für Kinder im St. Johanner Ortsteil nicht mehr: Jungen und Mädchen machen sich auch bei eisigem Wind in Thermokleidern, dicken Handschuhen und warmen Mützen auf den Weg, um im Freien zu toben. Und erst recht gibt es keinen Halt, wenn ein ganz besonderer Gast auf dem Spielplatz sein Kommen angekündigt hat: der Nikolaus. Ein Lied reichte jedoch nicht, um ihn anzulocken. Deshalb sagten die rund 30 Kinder gemeinsam mit Eltern und Großeltern noch ein Gedicht auf, bevor der Gabenbringer plötzlich aus dem angrenzenden Wald auftauchte und langsam zur aufgeregt wartenden Schar stapfte. Schneller gehe es beim besten Willen nicht, erklärte der hohe Besuch: Immerhin sei er schon seit der Nacht unterwegs, um Kinder zu besuchen.

Für die Mädchen und Buben aus Upfingen nahm er sich trotz des anstrengenden Nikolaustages viel Zeit, für jeden hatte er ein persönliches Wort als er die Päckchen überreichte.

Die Geschenke waren gefüllt mit einer Mandarine, Nüssen und einer schokoladigen Miniaturausgabe des Nikolaus. Sogar die im Kinderwagen sitzenden kleinen Upfinger bekamen ein Präsent, Erwachsene hatten dagegen das Nachsehen. Die freilich haben mit dem neuen Spielplatz ein wahres Kleinod geschaffen, das bestens ankommt: "Ich bin am liebsten auf der Vogelnest-Schaukel", gibt ein Mädchen zu und strahlt, weil endliche ihr Platz frei wird. Andere zieht es eher zur 25 Meter langen Seilbahn, während andere begeistert klettern. Beliebt ist der Spielplatz längst nicht nur bei Upfinger Kinder: "Es kommen auch viele aus anderen Ortschaften und Ausflügler hierher", hat Claudia Röken vom Verein Spielplatzfreunde beobachtet.

Der Verein hat zwar sein erstes Ziel mit dem Bau des Spielplatzes erreicht, doch die Aufgaben gehen den engagierten Eltern nicht aus: Erhalten, kontrollieren und letztlich auch ausbauen, sind laut Claudia Röken die Aufgaben für die Zukunft.

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