Über 200 Blutspenden beim Hülbener Roten Kreuz

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Gut gelaunte Helfer und Blutspender: Es passte alles.  Foto: 

Zwei Mal im Jahr organisiert der DRK-Ortsverein Hülben eine Blutspendesammlung. Im Durchschnitt, so erzählt es Bereitschaftsleiter Christoph Kächele, kommen bei den Herbstterminen etwa 180 Blutspenden zusammen. „Letztes Jahr waren es 220, aber da hatten wir auch Rückenwind durch landesweite Radiowerbung“, erinnert sich Kächele. Weil die Blutkonserven knapp wurden, hatte das Rote Kreuz damals die Bevölkerung auf diesem Wege zur Blutspende gerufen.

Dass beim gestrigen Blutspendetermin in Hülben auch ohne Radiowerbung stolze 209 Blutspenden zusammen kamen, darunter immerhin elf Erstspender, passt dennoch ins Bild der DRK-Bereitschaft. Denn diese hat sich in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt. „Wir sind eine junge, schlagkräftige Truppe“, weiß auch Bereitschaftsleiter Christoph Kächele. So besteht die Bereitschaft derzeit aus 22 aktiven Mitgliedern, die allesamt die Sanitätsausbildung absolviert haben. Die „Helfer vor Ort“, welche eine noch ausführlichere Ausbildung absolvieren und bei medizinischen Notfällen als professionelle Ersthelfer zusammen mit dem Rettungsdienst alarmiert werden, sind in diesem Jahr um drei Neuzugänge gewachsen. Die nun sieben HvOler haben in diesem Jahr bereits 35 Einsätze bewältigt und verkürzen damit die Zeit bis zur Hilfe durch den überörtlichen Rettungsdienst.

„Weitere Bereitschaftsmitglieder arbeiten daran, bald auch als HvO-Kräfte eingesetzt werden zu können“, berichtet Kächele. Dann wäre ein rollierendes System möglich: Es würde wochenweise eingeteilt, sodass nicht alle Ersthelfer ständig mit einem Alarm rechnen müssten. Was das Leben für die ehrenamtlichen Retter mitunter einfacher machen würde. Vom Dienst als Helfer vor Ort würden aber auch die ehrenamtlichen DRK-Aktiven selbst profitieren, betont Christoph Kächele:  „Man lernt viel im Kontakt mit dem professionellen Rettungsdienst.“

Für eine Gemeinde der Größe Hülbens sei die Bereitschaft personell sehr gut aufgestellt, betont der 26-jährige Bereitschaftsleiter. Dabei sei eine eigene Dynamik entstanden: Freunde gingen gemeinsam zum DRK, luden weitere Freunde ein. „Da hat sich eine tolle Gruppe entwickelt, die wirklich mitzieht“, sagt Kächele.

Und die eben auch neue Aktive anlockt: „Wenn es läuft, tut man sich überall leichter.“ Auch in Sachen Nachwuchsarbeit: Sechs Mitglieder zählt das Jugendrotkreuz. Deshalb spart die DRK-Bereitschaft auch für einen Mannschaftstransportwagen: Derzeit hat der DRK-Ortsverein nur einen Krankentransportwagen mit sieben Plätzen. Kann der MTW finanziert werden, könnten immerhin 15 Helfer auf einmal transportiert werden.

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