Studenten besuchen die Alb

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Eine Studienexkursion mit dem Thema: „Regionale Produkte, Vernetzung lokaler und regionaler Akteure“ führte kürzlich 21 Tourismusstudenten der Hochschule Heilbronn mit ihrer Dozentin Renate Linkenbach für einen Tag auf die Schwäbische Alb. Der Geschäftsführer der Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb, Wolfgang Schütz, begleitete die interessierte Gruppe und organisierte Führungen in fünf verschiedenen, regionalen Betrieben.

Vernetzung lokaler Akteure

Zunächst durften die Studenten in Römerstein die Bäckerei Becka Beck kennen lernen. Während die Studenten frische, regionale Backwaren genießen konnten, berichtete der Geschäftsführer Heiner Beck über die Visionen und Motivationen sowie die Vernetzung lokaler und regionaler Akteure seiner Bäckerei. Im Anschluss ging es ins Biosphärenzentrum nach Münsingen. Hier wurden die Aufgaben, Tätigkeiten und die Vernetzung des Biosphärengebiets erklärt. Danach konnten die Tourismusstudenten die 450 Quadratmeter große Ausstellung im Infozentrum selbständig erkunden.

Kulinarisch ging es im Landgasthof Hirsch und Metzgerei Failenschmid in Gächingen weiter. Während des Vortrages von Ludwig Failenschmid, ergänzt vom Alb-Büffel Züchter Willi Wolf, wurde die Tradition des Familienbetriebes sowie die Naturverbundenheit, die Leidenschaft und die Kooperation mit anderen regionalen Akteuren hervorgehoben. Deutlich wurde die Qualität, als die Studenten die leckeren, hausgemachten Spezialitäten, unter anderem auch vom Alb-Büffel reichlich probieren durften.

Nach der Verköstigung ging es ein paar hundert Meter weiter zur Naturmode-Manufaktur Flomax. Auch hier wurde das Exkursionsthema regionale Produkte und die regionale Vernetzung deutlich. Während einer kleinen Betriebsführung erklärte Geschäftsführerin Veronika Kraiser, dass die Textilien regional, nachhaltig und ökologisch hergestellt werden.

Traditionelles Brennen

Als Letztes ging es nach Dettingen zur Brennerei Brennscheuer Straßer. Bei einem Begrüßungslikör sprach Inhaber Manuel Straßer mit den 21 Studierenden nicht nur über die Schaubrennerei, sondern auch über die Arbeit mit der Natur und die Tradition des Brennens. Der Anbau, die Herstellung und Vermarktung der heimischen Früchte zeigte nochmals die bedeutende Rolle der Regionalität im „Streuobstwiesenparadies“.

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