Stärkung der Rücklage statt Kredit

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In der jüngsten Gemeinderatssitzung verabschiedete der St. Johanner Rat die Feststellung der Jahresrechnung 2016. Mit den Zahlen konnte die Albgemeinde mehr als nur zufrieden sein: Statt einer geplanten Kreditaufnahme in Höhe von rund 400 000 Euro, konnten am Ende rund 160 000 Euro der allgemeinen Rücklage zugeführt werden und stehen nun für weitere Investitionen zur Verfügung.

Mehreinnahmen gegenüber der ursprünglichen Planung gab es vor allem bei der Gewerbesteuer. Die Einnahmen für die Gemeinde lagen hier rund 400 000 Euro über dem Planansatz. Aus Landesmitteln erhielt St. Johann zudem 130 000 Euro mehr an Schlüsselzuweisungen als ursprünglich angenommen. Auch aus dem Holzverkauf gab es deutliche Mehreinnahmen, wobei zugleich ein höherer Aufwand bei der Holzernte für steigende Ausgaben sorgte.

Die guten Haushaltszahlen beruhen auch auf einem sparsamen Umgang der Gemeinde mit den Steuergeldern, machte Kämmerin Lucia Seynstahl in ihrem Bericht deutlich. Umgerechnet auf die Anzahl der Einwohner, zahlen diese pro Kopf rund 255 Euro für die Ausgaben im Verwaltungshaushalt. St. Johann liegt damit weit unterhalb des Durchschnittes vergleichbarer Kommunen im Land – im Schnitt zahlen die Bürger 350 Euro pro Kopf für die Verwaltung. Die Schulden der Gemeinde konnten 2016 um rund 100 000 Euro auf 1,39 Millionen Euro getilgt werden. Hinzu kommen allerdings noch die Schulden der Eigenbetriebe.

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