Soziales fördern

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Der Obst- und Gartenbauverein hat ein kleines "Luxusproblem", der Verein ist nämlich "finanziell gut aufgestellt", wie Kassierer Werner Stiefel berichtet. Durch Vereinsbeiträge, die kommunale Vereinsförderung, vor allem durch die Mitwirkung am Dorffest hat sich ein kleines Polster auf dem Konto gesammelt. Freilich hat der Verein das Geld schon in der Vergangenheit nicht gehortet, sondern es für satzungsgemäße Zwecke ausgegeben. So hat der Verein zum Beispiel eine Patenschaft für eine Grünanlage in der Schulstraße übernommen und die Kosten entsprechend selbst getragen.

Nun darf sich die Gemeinde Hülben über einen weiteren Beschluss aus der jüngsten Vorstandssitzung freuen: "Wir möchten jährlich eine örtliche Organisation mit 500 Euro unterstützen, die sich für soziale Zwecke in der Gemeinde einsetzt", sagt Matthias Tammer, Erster Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins. Dies solle so lange fortgesetzt werden, wie es die Vereinskasse erlaubt.

Erster Nutznießer dieses Beschlusses ist der Förderverein Schulen und Jugend Vordere Alb, der vergangene Woche in Person von Martina Kriegs einen Scheck in Höhe von 500 Euro im Empfang nehmen durfte. "Dieses Geld fließt in die Sprachförderung, immerhin läuft aktuell das Jahr des Lesens", wusste Kriegs sogleich über den Einsatz des Geldes zu berichten. Das Angebot der Sprachförderung des Fördervereins sei für Kinder beziehungsweise deren Eltern kostenlos, daher sei man hier auf Spenden angewiesen. Und der Obstbauverein hat damit die Gewissheit, dass seine Arbeit Früchte trägt.

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