Segelflug-Wettbewerb für Junioren in Grabenstetten

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Das Wetter zeigte sich über der Alb turbulent.  Foto: 

Auf dem Flugplatz Grabenstetten steht bald ein fliegerisches Großereignis an: Diese Woche startet ein Streckenflug-Wettbewerb für junge Segel­flieger. Vom 5. bis zum 12. August sind knapp 40 Piloten im Alter unter 25 Jahren aus ganz Deutschland zu Gast auf der Alb. Jeden Tag definiert die Wettbewerbsleitung eine Flugstrecke um vorgegebene Wendepunkte. „Je nach Wetter sind das meistens zwischen 150 und 500 Kilometer“, so der Wettbewerbsleiter und stellvertretende Vorsitzende der Fliegergruppe, Patrick Kutschat. Diese Flugstrecke müssen die Piloten dann mit möglichst hoher Durchschnitts-Geschwindigkeit bewältigen. Die Besten qualifizieren sich für die Deutschen Meisterschaften der Junioren im kommenden Jahr.

Während des Wettbewerbes, wie auch sonst, sind Besucher auf dem Flugplatz gerne gesehen. Geflogen wird nur bei schönem Wetter. Am meisten zu sehen gibt es während der Startphase um die Mittagszeit und am späten Nachmittag, wenn die Piloten zurückkehren und wieder am Graben­stetter Flugplatz landen.

Aktuelle Berichterstattung wird während des Wettbewerbes auf der Internetseite www.gc-grabenstetten.de zu sehen sein.

Zum Start werden die Segel­flieger von Motorflugzeugen in die Luft geschleppt. Dabei kann es zu Vorbeiflügen der startenden Schleppzüge und der landenden Motorflugzeuge an den umliegenden Ortschaften kommen. Die Piloten der Motorflugzeuge werden angewiesen, das direkte Überfliegen der Ortschaften, wenn möglich, zu vermeiden. Falls es trotzdem zu Überflügen kommen sollte, können Anwohner unter Telefon (01 74) 30 52 47 5 den Wettbewerbsleiter darauf aufmerksam machen. Er wird versuchen, auf bestmögliche Art und Weise Abhilfe zu schaffen.

In der Bundesliga-Runde am vergangenen Wochenende beherrschten Schauer und Gewitter erneut die Wetterlage, doch die Piloten der Fliegergruppe Grabenstetten schafften es diesmal, diese explosive Lage in schnelle Segelflüge umzusetzen. Vor allem am Sonntag überzeugten sie durch Teamarbeit: Auf fast identischer Flugstrecke und die meiste Zeit in Sichtweite zueinander schafften Raphael Ladner, Silvan Meckelnburg und Emanuel Ladner drei Mal um die 90 Stundenkilometer. Das bescherte den Fliegern von der Vorderen Alb Platz vier in dieser Runde der zweiten Segelflug-Bundesliga. Dadurch ziehen  sie in der Tabelle an Freudenstadt vorbei und stehen nach Verlusten in der Vorwoche jetzt wieder auf Rang acht. Der Rundensieg ging diesmal nach Oldenburg (Niedersachsen): In den Hangaufwinden des Weserberglands waren bis zu 110 Stundenkilometer möglich. Knapp dahinter: Laichingen und Tübingen.

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