Saisonstart für die Segelflieger

Für die Piloten der Fliegergruppe Grabenstetten begann am vergangenen Wochenende ihre zweite Saison in der zweiten Segelflug-Bundesliga. Bis Ende August wird wieder um Punkte geflogen.

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In der Segelflug-Bundesliga geht es darum, am Samstag oder Sonntag innerhalb eines zweieinhalbstündigen Zeitfensters möglichst viel Strecke im reinen, antriebslosen Segelflug zurückzulegen. Ziel ist also eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit. Nach jedem Wochenende werden die Geschwindigkeiten der drei schnellsten Flüge jedes Vereins addiert und gewertet.

Segelflieger gewinnen Höhe in natürlichen Aufwinden. Solche Aufwinde entstehen meist, wenn sich am Boden durch Sonneneinstrahlung warme Luft bildet, die dann auf Grund ihrer geringeren Dichte aufsteigt und die Segelflieger mit nach oben tragen kann. Diese Höhe können die Flieger anschließend im Geradeausflug in Strecke umsetzen. Solche Aufwinde zu finden und sie zielstrebig in Strecke und eine hohe Geschwindigkeit umzuwandeln, ist die sportliche Herausforderung, der sich die Flieger an jedem Wochenende stellen. Viele hundert Kilometer können dabei in nur einem Flug zusammenkommen, wenn sich die Piloten geschickt anstellen und das Wetter mitspielt.

In der zweiten Segelflug-Bundesliga sind 30 Vereine aus ganz Deutschland vertreten. Neben den Grabenstettern sind unter anderem, wie schon im vergangenen Jahr, die Flieger aus Schwäbisch Hall und Singen dabei. Zusätzlich gibt es mit Blaubeuren, Tübingen, Gerstetten und Ulm vier Vereine aus der näheren Umgebung, die im vergangenen Jahr aus der ersten Bundesliga abgestiegen sind und nun für spannende Lokalderbys in der zweiten Liga sorgen werden.

Am ersten Liga-Wochenende jedoch zog es der kürzlich eingetroffene Frühling vor, eine Pause einzulegen. Tiefe Wolken und Regen ließen die Flieger auf der Alb allesamt am Boden stehen. Gnädiger war das Wetter im hohen Norden. Die Vereine aus Celle, Rinteln und Gifhorn (alle in Niedersachsen) platzierten sich zu Saisonbeginn an der Spitze der Tabelle. Insgesamt schafften es jedoch nur 13 der 30 teilnehmenden Clubs in die Wertung.

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