Rang elf in der Abschlusstabelle

Versöhnliches Saisonende für die Grabenstetter Segelflieger: Trotz Wetterpech beenden sie die Saison im Mittelfeld der Tabelle.

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Nach vielen Wochenenden im Wetterpech gelang es den Segelfliegern aus Grabenstetten sich an den letzten beiden Wochenenden in der zweiten Segelflug-Bundesliga von Rang 16 noch auf Rang elf vorzuarbeiten. Im dicht gedrängten Mittelfeld der Tabelle haben sie nochmal ganze fünf Plätze gutgemacht. Mit dem elften Platz in der Tabelle beenden sie somit die Liga-Saison 2014.

Runde 18 am dritten Augustwochenende brachte Platz zehn und wertvolle Punkte für die Flieger von der Vorderen Alb. Wolfgang Müller war dabei der schnellste Pilot. Zum Saisonabschluss in Runde 19 landeten sie auf Platz zwölf. Mit 97 Stundenkilometern konnten Christian Fisahn und Frederik Widmaier gemeinsam im Doppelsitzer am meisten herausholen.

Zwar hat Grabenstetten die Top Ten um Haaresbreite verfehlt, doch verglichen mit den vergangenen Jahren (2013: Platz 13, 2012: Platz 19) konnten sie sich doch deutlich Boden gutmachen. Besonders im Frühjahr war es sehr gut gelaufen für die Grabenstetter Piloten, doch im Juli und August hat ihnen oft das regnerische Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Den schnellsten Flug der Saison schaffte Patrick Kutschat bereits im April mit 121 Stundenkilometern.

Den Meistertitel in der zweiten Bundesliga holten sich die Franken von der Luftsportgemeinschaft Hersbruck. Die Fliegergruppe Schwäbisch Gmünd, die über viele Runden hinweg mit dem Flugsportclub Berlin um die Führung gerungen hatte, beendete die Saison als Vizemeister und Berlin schließt mit Platz drei ab. Die besten sieben Vereine steigen nun in die erste Bundesliga auf, die letzten sieben müssen sich ab der kommenden Saison in den Landesligen bewähren. Grabenstetten wird auch im Jahr 2015 wieder in der zweiten Liga vertreten sein.

Besonders gut lief es unterdessen für den 17-jährigen Grabenstetter Nachwuchspiloten Henrik Theiss: Beim Jugendvergleichsfliegen in Leibertingen bei Sigmaringen, einem Streckenflug-Wettbewerb speziell für junge Piloten, setzte er sich gleich am ersten Tag an die Spitze der Wertung und gab diese Position bis zum Ende des Wettbewerbes nicht mehr her. So konnte er seinen ersten Wettbewerb gleich mit dem ersten Platz abschließen.

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