Platz für zwei Busse zeitgleich

Gemeinderat schickt die barrierefreie Variante des neuen Busbahnhofs mit deutlich mehr Grün in die Ausführungsplanung.

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Der Neckartenzlinger Busbahnhof soll attraktiver und barrierefrei werden.  Foto: 

Die Anwohner am Busbahnhof in der Ostpreußenstraße zeigten bei der jüngsten Gemeinderatssitzung reges Interesse am Fortschritt der Planungen für eine Neugestaltung des Busbahnhofs.

Der Gemeinderat entschied sich mit großer Mehrheit für den durchgehend barrierefreien Entwurf des Planungsbüros Blankenhorn, der deutlich mehr Grün, zusätzlich vier bis fünf Parkbuchten, Haltemöglichkeiten für zwei Busse zeitgleich und eine Verlängerung des Gehweges am Wohnbereich vorsieht.

Zum dritten Mal stand die Sanierung der Haltestelle in der Ostpreußenstraße auf der Tagesordnung des Gemeinderats. Im Mai wurde das Thema mit geschätzten Kosten in Höhe von rund 530.000 Euro zum ersten Mal vorgestellt. Inklusive Tiefbauarbeiten im Kanalsystem. Anfang Juni stellten die Planer zwei Varianten für die Neugestaltung des Platzes zur Diskussion. Inzwischen liegen auch die Beurteilungen des Verkehrsverbundes, des Landratsamtes und des Zweckverbandes „Fahr mit“ vor. „Alle haben positiv reagiert“, berichtete Ortsbaumeister Jürgen Brandt. Die Ausführungsplanung wird noch in der Sommerpause erstellt, damit noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.

Die Planung sieht unter anderem die Entsiegelung von rund 250 Quadratmetern Asphalt vor. Dazu wird die Halteinsel deutlich verkürzt. Der Wenderadius im hinteren Bereich bleibt gleich.

Zur Wohnbebauung hin wird eine dort haltefreie Zone gekennzeichnet. Der Gehweg von der Einfahrt zur Ostpreußenstraße wird über eine Grundstückslänge über den gastronomischen Betrieb hinaus verlängert. Zur Bushaltestelle hin wird der Bordstein abgesenkt. Die Querung Richtung Firma Hirschmann wird ebenfalls barrierefrei angelegt. Direkt beim neuen Busbahnhof soll ein neuer, behindertengerechter Zugang aufs Firmengelände entstehen. Die Wertstoffbehälter im rückwärtigen Bereich kommen in eine Einbuchtung.

Auch auf der verkürzten Bushalteinsel mit neuem Wartehäuschen ist ein Grünstreifen vorgesehen. „Die Funktionalität ist gleichbleibend“, erklärte Bürgermeister Herbert Krüger dem Gemeinderat. Zwei Bus-Halte-Punkte gleichzeitig entsprächen der durchaus zu erwartenden Frequenz.

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