Piloten verlieren einen Platz in der Tabelle

Seit vier Wochen befanden sich die Piloten der Fliegergruppe Grabenstetten stetig im Aufwind. Am vergangenen Wochenende wurde die Erfolgsserie unterbrochen, ein Platz in der Bundesliga ging verloren.

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Nach einem komplett verregneten Samstag lagen alle Hoffnungen der Fliegergruppe in Sachen Segelflugbundesliga auf dem Sonntag. Die Feuchtigkeit am Boden machte es den Piloten allerdings nicht einfach. Die Wetterbedingungen waren sehr ungleichmäßig, berichtet der Streckenflieger Patrick Kutschat: "Auf der westlichen Alb ging es richtig gut. Zwischen Albstadt und Donaueschingen konnte ich fast eine Stunde lang geradeaus fliegen ohne in Aufwinden kreisen zu müssen", berichtet er. "Die Ostalb war aber sehr unangenehm. Die Aufwinde waren schwach und schwer zu finden." In seinem Flugzeug vom Typ "Nimbus 3", einem Hochleistungssegler mit 25 Metern Spannweite, legte Kutschat eine Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometern vor. Etwas langsamer waren Wolfgang Müller mit 75 Stundenkilometern und Jürgen Theiss mit 72 Stundenkilometern im Mittel unterwegs. Grabenstetten erreichte am Ende den Rundenplatz 11.

Den Rundensieg holten sich die Flieger aus Landau in der Pfalz, dicht gefolgt vom Sportfliegerclub Ulm. Dank ihres exzellenten Ergebnisses steigen die Ulmer in der Tabelle um fünf Plätze nach oben und schieben sich damit wieder vor die Fliegergruppe Grabenstetten, die nun auf Rang 18 von 30 ist und gegenüber der Vorwoche einen Platz verloren hat. Der Sonntag endete trotzdem mit einem erfreulichen Ereignis: Der erst 14-jährige Flugschüler Adrian Kutschat absolvierte seine ersten Alleinflüge. Im April hatte er die Ausbildung in der Fliegergruppe begonnen. Nach rekordverdächtig wenigen Flügen mit Fluglehrer durfte er seine ersten Runden alleine am Himmel drehen. Nach einigen weiteren Übungsflügen im Einsitzer erwartet ihn die Streckenflugausbildung. Bis zum eigenen Flugschein muss er sich aber noch etwas gedulden: Der Gesetzgeber verlangt dafür ein Mindestalter von 16 Jahren.

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