Piloten holen Punkte

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Die ersten beiden Runden in der zweiten Segelflug-Bundesliga waren ein Fehlstart für die Fliegergruppe Grabenstetten wie auch für die anderen Luftsportvereine auf der Schwäbischen Alb. Doch am vergangenen Sonntag brachte ein Hochdruckgebiet stabileres und trockenes Wetter auf der Alb. In Grabenstetten waren alle verfügbaren Segelflugzeuge am Himmel unterwegs, um endlich in der Liga zu punkten und wieder Boden gut zu machen. Wie jede Woche galt es, in einem Zeitfenster von zweieinhalb Stunden möglichst schnell durch die Lüfte zu gleiten und eine möglichst hohe Durchschnitts-Geschwindigkeit zu erzielen. Am besten gelang dies dem jungen Grabenstetter Piloten Raphael Ladner. In weniger als vier Stunden legte er mehr als 400 Kilometer zurück. Doch ganz einfach war es nicht: "Zwischendurch gab es sehr viele Wolken. Der Himmel war zeitweise komplett bedeckt und die Sonne kam nicht mehr durch", berichtet Ladner. Die Aufwinde, auf die jeder Segelflieger angewiesen ist, lassen ohne Sonneneinstrahlung stark nach oder verschwinden ganz. Doch Ladner ließ sich nicht beirren: Im Zickzack flog er über die Alb und fand noch gute Aufwind-Linien. Mit einer Durchschnitts-Geschwindigkeit von mehr als 106 Stundenkilometern war er mit Abstand der schnellste aus dem Grabenstettener Team. Hinter ihm platzierten sich Nico Walker und Marc Schneider, die ihr Glück auch im Schwarzwald suchten, dafür aber nur mit 87 beziehungsweise 83 Stundenkilometern belohnt wurden. Die drei schnellsten Flüge jedes Vereins gehen in die Wertung ein. Insgesamt holten die Flieger von der Vorderen Alb Rundenplatz 15 und sechs wertvolle Punkte.

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