Orchideenpflege mit viel Muskelkraft und Handarbeit

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Sichtbares Zeichen des großen Engagements: Der große Haufen abgemähtes Grüngut.  Foto: 

Mit neun Helfern war die Ortsgruppe Böhringen des Schwäbischen Albvereins kürzlich auf der Orchideenwiese der Gemeinde im Einsatz, um das wertvolle Naturreservat zu erhalten. Bereits vorab war die Wiese, auf der viele Orchideenarten blühen, gemäht worden. Nun galt es, das Grüngut mit Rechen, Gabeln und Schubkarren aufzusammeln. „Da wird alles auf Stock zurückgeschnitten, damit die Orchideen im neuen Jahr wieder ihre Pracht entfalten können“, erklärte der kommissarische Vereinsvorstand Erich Huber. Zunächst einmal mussten die Werkzeuge aber zur Wiese gebracht werden: Es gibt zwar einen Weg, doch lässt sich dieser nicht mit Fahrzeugen befahren. Handarbeit war also nicht nur auf der Wiese, sondern auch auf dem Weg dorthin gefragt. Nach getaner Arbeit wurde dann auch noch das Gestrüpp am Wiesenrand zurückgeschnitten und der Burgbrunnen gesäubert. „Der Albverein kümmert sich schon seit vielen Jahren um die Orchideenwiese“, berichtet Huber. Erst war die Seniorengruppe dort aktiv, vor rund zehn Jahren übernahm dann die heutige Gruppe die Pflegearbeiten auf der rund 100 mal 60 Meter großen Wiese. Vom Mähen bis zum Abtransport des Grüngutes dauert die Aktion, bei der stets zahlreiche Helfer im Einsatz sind, rund acht bis neun Stunden. Am Ende hatten sich die Helfer daher auch ein „deftiges Vesper im Vereinsraum“ verdient, mit dem der Tag nach „schweißtreibenden Stunden“ abgeschlossen wurde.

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