Naturschutzwarte ziehen Bilanz

Die Naturschutzwarte aus den Albvereinen des Ermsgaus haben sich zu ihrer Wintertagung getroffen und Rückschau auf die Aktivitäten 2012 gehalten.

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Vertreter von 22 Ortsgruppen des Schwäbischen Albvereins haben sich vor kurzem in Grabenstetten getroffen. Eigentlich war vorgesehen, das von der Ortsgruppe Grabenstetten vor einigen Jahren angelegte Feuchtgebiet im Gewand "Säulach" beim Steinbruch zu besichtigen, aber angesichts der winterlichen Witterung wurde die Wanderung auf Samstag, 25. Mai, um 17 Uhr verlegt.

Dafür wurde dem Keltenmuseum in der Böhringer Straße ein Besuch abgestattet. Dort wurden die Naturschutzwarte eingehend vom Albvereinsmitglied Gerhard Hauff informiert. Nach einer Ortsbesichtigung eröffnete Gaunaturschutzwart Fritz Starzmann aus Wittlingen die Tagung im TSV-Vereinsheim. Er gab bekannt, was die einzelnen Ortsgruppen im vergangenen Jahr im Bereich des Naturschutzes geleistet haben. Allerdings lagen von einigen Ortsgruppen keine Berichte vor, sei es, dass keine Arbeiten durchgeführt wurden oder, dass die entsprechenden Funktionsträger in diesen Ortsgruppen einfach fehlen.

Aus der Mitte der Versammlung wurde angeregt, dass das Landratsamt Reutlingen in seiner Funktion als Untere Naturschutzbehörde wieder wie früher zusammen mit dem Lichtensteingau jährliche Veranstaltungen organisiert, die allgemein gut angekommen sind.

Bei den Streifengängen in den Naturschutzgebieten müssen immer wieder Mountainbike-Fahrer auf die Einhaltung der Naturschutzbestimmungen hingewiesen werden, wie es im Bericht heißt. Am Florian wurde jetzt für die Ziegen ein fester Zaun angebracht. Aber mit der Motorsäge müssen immer wieder Nacharbeiten gemacht werden, damit die Verbuschung nicht überhand nimmt. Bemängelt wurde auch, dass in neuester Zeit vermehrt Modell-Hubschrauber am Albtrauf gesichtet werden, welche das Brutgeschäft geschützter Vögel empfindlich stören. In Upfingen und Rietheim werden von den dortigen Ortsgruppen vermehrt Streuobstwiesen von den Kommunen gepflegt, allerdings ist dort vermehrt mit Wühlmäusen zu rechnen. Im Zuge der Flurbereinigung in St. Johann wurden dem Landratsamt viele Naturdenkmale gemeldet, aber bis heute fehlen die entsprechenden weiteren Schritte. Uwe Holder aus Sirchingen machte noch Ausführungen zum Projekt Junior Ranger für Kinder und Jugendliche im Biosphärengebiet Schwäbische Alb: Wenn der Schwäbische Albverein weiterhin Kinder und Jugendliche ansprechen wolle, müsse er unbedingt in dieses Programm einsteigen, sagte Holder. Zum Schluss wies Fritz Starzmann noch auf den Naturschutztermin am 9. November in Ludwigsburg hin, dafür müssen sich die Teilnehmer aber unbedingt anmelden.

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