Nachwuchs erfolgreich

In der zweiten Segelflug-Bundesliga flog die Konkurrenz der Fliegergruppe Grabenstetten davon. Dafür war der Nachwuchs erfolgreich.

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Hohe Temperaturen und trockene Luft dämpften die Aufwinde und sorgten für anspruchsvolle Bedingungen in der sechsten Runde der Segelflug-Bundesliga. Der schnellste Pilot aus Grabenstetten war Erich Sigel. Seine Geschwindigkeit von 61,3 Stundenkilometern zeigt jedoch, dass auch der erfahrene Pilot seine Schwierigkeiten hatte. Mareike Rohde und Nico Walker trugen mit 58 und 57 Stundenkilometern zur Ligawertung bei. Alle drei flogen ihre Strecken am Samstag auf der Schwäbischen Alb zwischen Rottweil und Heidenheim. Die Piloten aus Freudenstadt, Gerstetten, Ulm und Tübingen kamen besser mit den Bedingungen zurecht. Freudenstadt holte sich sogar den Rundensieg mit bis zu 98 Stundenkilometern, gefolgt vom Aeroclub Berlin. Für Grabenstetten reichte es hingegen nur für einen mageren Platz 27. In der Tabelle rutschen die Piloten von der Vorderen Alb um weitere drei Plätze nach unten und stehen nun auf Rang 25. An der Spitze der Tabelle ziehen die Flieger aus Boberg bei Hamburg vorbei am bislang führenden Aeroclub Pirna (Sachsen).

Grund zur Freude gab es in Grabenstetten am Sonntag: Bei schönstem Sommerwetter konnte Flugschüler Dennis Schmalacker seine ersten Alleinflüge absolvieren. Der erste Flug ohne Fluglehrer ist ein großer Schritt in der Piloten-Ausbildung und ein ganz besonderer Moment im Laufe eines Fliegerlebens. Im vergangenen Jahr hat Schmalacker die Ausbildung in der Fliegergruppe Grabenstetten begonnen. Vom großen Team ehrenamtlicher Fluglehrer in Grabenstetten hat er gelernt, ein Segelflugzeug in allen Fluglagen sicher zu steuern und zu beherrschen. Für ihn schließt sich nun der zweite Ausbildungsabschnitt an, in dem er unter Aufsicht eines Fluglehrers längere Flüge in der Thermik und Überlandflüge trainieren wird, bevor er schließlich die Prüfung ablegen und mit dem Flugschein in der Tasche eigenverantwortlich abheben darf.

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