Mühlenfest lockt die Massen

Seit 20 Jahren wird in der Ortsmitte geschlemmt, gebummelt und eingekauft.

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Kulinarisch gab es viel zu entdecken. Foto: Angela Steidle  Foto: 

In diesem Jahr feiern wir ein ganz besonderes Mühlenfest, verkündete Carmen Heim, Vorsitzende des veranstaltenden Werberings bei der Eröffnung: „Das Fest besteht seit 20 Jahren und wir haben eine Rekordbeteiligung.“ Der Werbering, die Vereine und Institutionen der Kommune sind längst im engen Schulterschluss unterwegs. Für den scheidenden Bürgermeister hatte Carmen Heim nur lobende Worte: „Er war immer ein großer Unterstützer des Werberings. Wir haben viele Themen auf den Weg gebracht.“

Die Eröffnungsansprache von Herbert Krüger geriet zu einer ersten Abschiedsrede: „Vor meinem Amtsantritt vor 16 Jahren hatten wir eine Pro-Kopf-Verschuldung von 2000 Mark.“ Gleichwohl wurde in den vergangenen 16 Jahren viel geschaffen:  die neue Ortsmitte etwa. „Ich freue mich, die Verantwortung in jüngere Hände legen zu dürfen. Ich wünsche der Gemeinde den lange ersehnten Geldsegen für die Schulen.“ Etwas später am Tag erlebten nicht nur die Bürgermeister-Kanidaten ein Mühlenfest von seiner sonnigsten Seite. Das Ortszentrum hatte sich mit dem Bauernmarkt in der neuen Ortsmitte, dem kulinarischen Schwerpunkt beim Schlemmereck und vielen Spezialitäten zu einer Outdoor-Genuss-Oase gewandelt. Rund ums Carré gab es Kulinarisches erster Güte zu verkosten: Etwa Liköre aus Salbei, Himbeer und Quitte. Die Zibarten für den eigenen Schnaps lohnen die Handarbeit allemal, weil sie nur schwer zu kriegen sind, sagt Jochen Franz. Das Hobby von Ulrike Frick umfasst inzwischen 89 verschiedene Brotaufstriche. Alle nach eigener Rezeptur. An manchen Rezepten tüftelt sie bis zu zwei Jahre. Für die Besucher gab es außerdem Honigprodukte, Prosecco und Wein, Suvlaki vom Holzgrill, Fischbrötchen, Spezialitäten aus der Getreidemühle und Dinnete direkt aus dem Holzbackofen, Waffeln oder adventliche Bastelarbeiten.  Eins fügte sich ins andere und machte Laune zu entdecken, zu genießen und zu flanieren. Ein Familienfest für alle Sinne, das mitten ins Dorf gehört. Wobei auch die Shuttles in die Mühlenfest-Outlets in den Gewerbezonen am Neckartenzlinger Gürtel gut zu tun hatten.

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