Möglichst große Runden über das Ländle

Diese Woche startet auf dem Flugplatz Grabenstetten ein Streckenflug-Wettbewerb für Segelflieger. Von heute an bis 8. August sind etwa vierzig Piloten aus ganz Deutschland zu Gast auf der Alb.

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Jeden Tag definiert die Wettbewerbsleitung eine Flugstrecke um vorgegebene Wendepunkte. "Zwischen 100 und 500 Kilometern ist alles drin, je nach dem, was das Wetter hergibt", so der Wettbewerbsleiter und stellvertretende Vorsitzende der Fliegergruppe, Patrick Kutschat. Diese Flugstrecke versuchen die Piloten dann mit möglichst hoher Durchschnitts-Geschwindigkeit zu bewältigen. Die besten qualifizieren sich für die Deutschen Meisterschaften im kommenden Jahr.

Während des Wettbewerbes, wie auch sonst, sind Besucher auf dem Flugplatz willkommen. Geflogen wird nur bei schönem Wetter. Am meisten zu sehen gibt es während der Startphase um die Mittagszeit und am späten Nachmittag, wenn die Piloten zurückkehren und wieder am Flugplatz landen.

Während der Startphase um die Mittagszeit, wenn die Segelflieger von Motorflugzeugen in die Luft geschleppt werden, kann es etwa eine Stunde lang zu einer erhöhten Lärmbelastung der umliegenden Ortschaften kommen. Die Wettbewerbsleitung bemüht sich, diese soweit es geht zu begrenzen. Wer vermehrt Überflüge über die Ortschaften feststellt und sich dadurch gestört fühlt, kann die Wettbewerbsleitung unter Telefon: (0 73 82) 93 69 90 informieren.

In der Bundesliga gab es unterdessen nicht viel zu holen für die Grabenstetter Piloten: Während weiter westlich und nördlich die Wetterbedingungen noch akzeptabel waren, gab es in Grabenstetten noch zu viel Bewölkung und nicht genug Aufwinde für die Segelflieger. So blieb es bei einigen vergeblichen Versuchen und Runde 15 in der zweiten Bundesliga wurde zu einer Nullrunde für Grabenstetten. In der Tabelle rutschen sie erneut einen Platz nach unten und stehen nun auf Rang zehn von dreißig. Der Rundensieg ging erstmals in dieser Saison nach Hessen an den Luftsportverein Hofgeismar bei Kassel.

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