Licht und Schatten für die Flieger

Schrecken für die Fliegergruppe: Am Samstagnachmittag verunglückte ein Pilot von der Ostalb auf dem Gelände des Grabenstetter Vereins.

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Steter Tropfen höhlt den Stein, und für ihre konstant guten Leistungen in den vergangenen Wochen wurden die Piloten der Fliegergruppe Grabenstetten diesmal reichlich belohnt. Gleich um fünf Plätze ging es in der Tabelle der zweiten Segelflug-Bundesliga nach oben. Vor der Freude stand allerdings ein gewaltiger Schrecken am Samstagnachmittag. Ein Segelflugzeug von einem anderen Flugplatz fand keine Thermik mehr und musste in Grabenstetten landen. Wegen eines Pilotenfehlers berührte das Flugzeug jedoch schon einige Meter vor der Landebahn mit dem Tragflügel den Boden und setzte sehr hart auf. Dabei wurde das Flugzeug schwer beschädigt. Der junge Pilot aus einem Verein auf der Ostalb hatte Glück und zog sich nur leichte Verletzungen zu. Er wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, konnte jedoch schon nach wenigen Stunden wieder entlassen werden.

Nach dem glimpflichen Ausgang konnten sich die Grabenstetter auf ihre Flüge im Rahmen der Segelflug-Bundesliga konzentrieren. Die drei Wertungsflüge lieferten Nico Walker, Erich Sigel und Emanuel Ladner. Walker, der sich fast jedes Wochenende zu den drei schnellsten Piloten zählen darf, flog am Samstag in den Südschwarzwald und weiter bis zur Schweizer Grenze bei Basel. Anschließend umrundete er noch den für Segelflieger gesperrten Stuttgarter Luftraum im Norden. Eine Flugstrecke von 520 Kilometern und eine Liga-Geschwindigkeit von 92,7 Stundenkilometern kamen dabei zusammen. Auch Sigel und Ladner trugen mit mehr als 90 Stundenkilometern zum Erfolg bei. Das Wochenende brachte Rundenplatz zehn für Grabenstetten. Dieses Ergebnis ist zwar nicht besser als die der vorherigen Runden, doch der Sprung in der Gesamtwertung fällt diesmal außergewöhnlich groß aus: Da viele Vereine nur ganz knapp vor Grabenstetten lagen und an diesem Wochenende schlechter abschnitten, klettern die Flieger von der Vorderen Alb gleich um fünf Plätze nach oben und finden sich nun auf Rang 13 von 30. Damit haben sie wieder die erste Hälfte der Tabelle erreicht. Den Sportfliegerclub Ulm verwiesen sie auf Platz 14. Blaubeuren sicherte sich den Rundensieg.

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