Keine Punkte für die Segelflieger

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Das neue Ultraleichtflugzeug der Fliegergruppe Grabenstetten.  Foto: 

Für Freude bei der Fliegergruppe Grabenstetten sorgte jedoch Zuwachs beim Flugzeugpark, obgleich er mit einem Motor ausgestattet ist: Kürzlich konnten die Flieger von der Vorderen Alb ein fabrikneues, knallrotes Ultraleichtflugzeug vom Typ Z-602 des Herstellers Roland Aircraft aus Mendig (Rheinland-Pfalz) in Empfang nehmen.

„Mit dieser Anschaffung tragen wir dem wachsenden Interesse an der Ultraleicht-Fliegerei Rechnung“, erklärt der erste Vorsitzende Holger Giese. „Mit dem neuen Flugzeug wollen wir in Zukunft auch neue Piloten ausbilden. Im Ultraleicht-Bereich können wir uns ein weiteres Standbein, ergänzend zum Segelflug und zum klassischen Motorflug, aufbauen“, so Giese weiter.

Sparsamer als ein Auto

Ultraleicht-Flugzeuge sind, wie der Name schon sagt, die leichteste Klasse von motorisierten Flugzeugen. Obwohl die Z-602 zwei Personen mit bis zu 200 Stundenkilometern befördern kann, erfordert das geringe Gewicht nur einen kleinen Motor mit 100 PS und einem Kraftstoffverbrauch, mit dem viele Autos nicht mithalten können.

In der zweiten Segelflug-Bundesliga gab es derweil nicht viel zu holen in Runde vier am vergangenen Wochenende. Für Grabenstetten brachte kein Pilot die Mindest-Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern über zweieinhalb Stunden zusammen, die es braucht, um in der Liga zu punkten. Auch den anderen Alb-Vereinen erging es nicht viel besser. Einzig der Flugsportverein Tübingen konnte nach Punktverlust in der vorangegangenen Runde nun die äußerst schwierigen Bedingungen für sich nutzen und sich mit einem einzigen Flug in die Wertung retten.

Nullrunde in der Bundesliga

Für Grabenstetten, Dettingen/Teck, Laichingen sowie Gerstetten ist die vierte Runde der zweiten Segelflug-Bundesliga eine Nullrunde geworden. Gewonnen wurde in der Mitte und im Südosten Deutschlands: Der Rundensieg ging an den Aeroclub Lichtenfels (Franken), gefolgt von Hofgeismar (Nordhessen) und Schwandorf (Oberpfalz). Wetterbedingt schaffte nur die Hälfte der bundesweit dreißig Vereine in der zweiten Liga einen gültigen Flug.

An der Spitze der Tabelle steht weiterhin die SFG Stadtlohn (NRW), neuerdings gefolgt vom Rundensieger Lichtenfels (Franken) und Ludwigshafen (Pfalz). Grabenstetten rutscht fünf Plätze nach unten und steht nun auf Rang 17, noch vor Gerstetten, aber knapp hinter den lokalen Konkurrenten Dettingen/Teck, Laichingen und Tübingen.

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