Grabenstetter weiter im Aufwind

Nach einer schwierigen ersten Saisonhälfte geht es seit mittlerweile vier Wochen deutlich aufwärts für die Piloten der Fliegergruppe Grabenstetten.

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Christian Fisahn und Frederik Widmaier im doppelsitzigen Segelflugzeug vom Typ „Duo Discus“ beim Endanflug.  Foto: 

  In Runde 15 der zweiten Segelflug-Bundesliga am vergangenen Wochenende punkteten die Grabenstetter erneut reichlich und landeten auf dem vierten Platz.

Sechs Piloten der Fliegergruppe sind zurzeit auf einem Streckenflug-Wettbewerb im brandenburgischen Lüsse unterwegs. Gerade im Sommer gilt diese Gegend als Segelflieger-Eldorado: Die trockenen Sandböden liefern meist zuverlässige und starke Aufwinde, in denen die Piloten kreisend an Höhe gewinnen können, um diese anschließend im schnellen Geradeausflug in Strecke umzusetzen. Die Wettbewerbsflüge können auch für die Bundesliga gewertet werden.

Der schnellste Flug des Wochenendes gelang Christian Fisahn und Frederik Widmaier, die gemeinsam im Doppelsitzer auf einer Strecke durch Brandenburg und bis zur Müritz, dem größten See der Mecklenburger Seenplatte, mit 99,5 Stundenkilometern unterwegs waren.

Bei solchen Streckenflug-Wettbewerben müssen die Piloten mehrere von der Wettbewerbsleitung vorgegebene Wendepunkte umrunden. Im direkten Vergleich mit den anderen Teilnehmern fallen selbst kleinste Fehler bei der Wahl der Flugstrecke und Ungenauigkeiten im Flugstil sofort auf und äußern sich nachher in einer geringeren Durchschnittsgeschwindigkeit im Vergleich zu den besten Flügen.

Nachwuchpilot Henrik Theiss war mit 97 Stundenkilometern ebenfalls sehr schnell unterwegs. Der 19-jährige tritt in Lüsse in der Clubklasse an: In dieser Klasse fliegen ältere Segelflugzeuge, deren unterschiedliche Flugleistung über einen Handicap-Faktor berücksichtigt wird. Severin und Marc Schneider komplettierten die Ligawertung mit 96 Stundenkilometern.

In der Tabelle geht es für Grabenstetten um weitere zwei Plätze nach oben: Grabenstetten steht jetzt auf Rang 19 von 30 teilnehmenden Teams. Damit liegen die Flieger von der Vorderen Alb zwar immer noch hinter den Ergebnissen der Vorjahre zurück, doch nachdem es in der ersten Saisonhälfte kaum schlechter hätte laufen können, scheint Grabenstetten im Sommer wieder zu alter Form zurückgefunden zu haben. Den Rundensieg holte sich diesmal der Luftsportverein Gifhorn (Niedersachsen) vor dem FSV Tübingen und Bad Homburg (Hessen). Gifhorn zieht damit am bislang führenden Hamburger Aeroclub Boberg vorbei und steht an der Spitze der Tabelle.

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