Grabenstetten fliegt allen davon

Nach einem Auftakt im Mittelfeld gaben die Grabenstetter Segelflieger am vergangenen Wochenende richtig Gas und holten sich den Sieg in Runde zwei der zweiten Segelflug-Bundesliga.

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Dabei verlangte das Wetter den Piloten einiges ab: Immer wieder zogen Schauer über die Alb und störten die Aufwinde, welche die Segelflieger so dringend brauchen. Unter diesen schwierigen Umständen führte die optimale Wahl der Flugstrecke die Piloten aus Grabenstetten an die Spitze.

Mit einem schnellen Sprint zeigte Nachwuchspilot Henrik Theiss, vor einer Woche erst 18 Jahre alt geworden, wie es geht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten musste Theiss zunächst noch einmal auf dem Flugplatz in Münsingen landen. Von dort aus wieder gestartet, flog er an Aalen vorbei Richtung Nördlinger Ries und wendete östlich davon. Leider fand er auf dem Rückweg nicht mehr genug thermische Aufwinde, weshalb der Wertungsflug für ihn auf dem Flugplatz bei Gruibingen endete. Trotzdem schaffte es Theiss mit 95,6 Stundenkilometern an die Spitze der Grabenstetter Piloten und brachte dem Verein wertvolle Punkte. Der zweitbeste Flug gelang Jürgen Theiss mit knapp 94 Stundenkilometern. Auch er war über der Ostalb und dem Nördlinger Ries unterwegs. Dritter im Bunde war Robert Häußler mit gut 91 Stundenkilometern.

Im Norden Deutschlands zeigte das Wetter den Segelfliegern die kalte Schulter, doch auch im Süden gelang es niemandem, die Piloten von der Vorderen Alb zu schlagen. Die nachfolgenden Plätze gingen ebenfalls in die Region: Der FSV Laichingen und der FSV Tübingen folgen auf den Plätzen zwei und drei.

Durch den Rundensieg klettert die Fliegergruppe Grabenstetten auf Rang fünf in der Tabelle. An der Spitze stehen nach ihrem Erfolg in der Vorwoche weiterhin die Flieger aus Neustadt an der Weinstraße.

Noch bis Ende August können die Piloten in der Segelflug-Bundesliga punkten. Dabei werden an jedem Wochenende die besten drei Flüge eines Vereins gewertet. Jeder Pilot darf von seinem Heimatflugplatz aus starten. Die Flüge werden mit GPS-Geräten aufgezeichnet und online ausgewertet. Ziel ist es, im antriebslosen Segelflug, nur mit der Kraft der Sonne und des Windes, möglichst hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten zu erzielen.

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